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Vergleich zwischen Heckler & Koch und Ex-Chef Scheuch

Rüstungsindustrie  

Vergleich zwischen Heckler & Koch und Ex-Chef Scheuch

03.04.2018, 18:18 Uhr | dpa

Vergleich zwischen Heckler & Koch und Ex-Chef Scheuch. Norbert Scheuch

Der Ex-Chef des Waffenherstellers Heckler & Koch, Nobert Scheuch. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv (Quelle: dpa)

Der Streit zwischen dem Waffenhersteller Heckler & Koch und seinem Ex-Chef Norbert Scheuch ist beigelegt. Man habe sich verglichen, sagte der 58-Jährige am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zum Inhalt der Vereinbarung sagte er nichts. Scheuch hatte auf Wiedereinstellung geklagt, eine Verhandlung war für diesen Freitag am Landgericht Rottweil angesetzt gewesen - der Termin wurde abgesagt. Statt seinen Chefposten zurückzubekommen, dürfte Scheuch nun eine Abfindung kassieren.

Der frühere Chef der Werkstätten-Kette ATU war von Ende 2015 bis August 2017 Vorstandsvorsitzender der schwäbischen Waffenschmiede. Unter seiner Führung schrieb das hoch verschuldete Unternehmen wieder deutlich bessere Zahlen und vollzog einen strategischen Schwenk: Scheuch legte gegen interne Widerstände fest, dass Heckler & Koch nur noch Geschäfte mit sogenannten grünen Ländern macht, also rechtstaatlichen Demokratien ohne Korruptionsprobleme. Dadurch fielen finanziell wichtige Märkte wie Indien, die Türkei oder Saudi-Arabien weg.

Scheuch zeigte sich zudem offen für die Forderung von Friedensaktivisten, die von der Firma seit langem einen Opferfonds verlangen - so ein Finanztopf soll Menschen dienen, denen durch den unrechtmäßigen Einsatz von H&K-Gewehren Leid widerfuhr. Scheuch sagte bei der Hauptversammlung im August überraschend zu, so eine Forderung prüfen zu wollen. Nur wenige Wochen später flog er raus. Daraufhin klagte Scheuch.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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