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Morten Grunwald: Olsenbande war in der DDR etwas Besonderes

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Morten Grunwald: Olsenbande war in der DDR etwas Besonderes

06.04.2018, 11:08 Uhr | dpa

Morten Grunwald: Olsenbande war in der DDR etwas Besonderes. Morten Grunwald

Der dänische Schauspieler und Regisseur Morten Grunwald. Foto: Jens Kalaene (Quelle: dpa)

Mangelnde Filmauswahl und der Traum von Freiheit haben die Olsenbande in der ehemaligen DDR so berühmt gemacht. Das glaubt der Schauspieler Morten Grunwald, der in den dänischen Kriminalkomödien den tollpatschigen Benny Frandsen mimte. Am Donnerstagabend war der 83-Jährige zu Gast in der Dänischen Botschaft in Berlin und sprach über die populäre Filmreihe.

"Ich denke, die Olsenbande war etwas Besonderes in der DDR", sagte Grunwald zu seinen Fans. "Es gab ein viel geringeres Angebot an Filmen als im Westen. Aber es war auch der Traum von Freiheit und einem anderen Dasein für dieses unterdrückte Volk." Die Filme seien soziale Satire gewesen und hätten den DDR-Bürgern den Blick in eine andere Welt ermöglicht. Nicht ins weit entfernte Amerika, sondern nach Dänemark.

"Das Regime war grausam. In dieser Zeit muss es großartig gewesen sein, lachen zu können", sagt der Schauspieler. In Westdeutschland hingegen waren die Gauner-Komödien weniger erfolgreich. "Die hatten wohl nicht so einen guten Geschmack wie die Leute in der ehemaligen DDR."

Die 14 Filme der Olsenbande mit ihrem Chef Egon Olsen (Ove Sprogøe), Benny (Morten Grunwald) und Kjeld (Poul Bundgaard) entstanden von 1968 bis 1998. Regie führte in fast allen Filmen Erik Balling. Bennys Spruch "Mächtig gewaltig!" wurde zu einem geflügelten Wort.

Nach der Olsenbande wandte sich Morten Grunwald dem Theater zu. Derzeit spielt der Däne in dem Stück "He, Joe" in der Volksbühne Berlin. Nach diesem Engagement will sich der 83-Jährige zur Ruhe setzen: "Das wird das letzte Mal sein, dass ich auf die Bühne gehe."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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