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Fahrerwechsel auf offener Strecke schützt nicht vor Strafe

Verkehr  

Fahrerwechsel auf offener Strecke schützt nicht vor Strafe

07.04.2018, 17:59 Uhr | dpa

Auch ein Wechsel am Steuer eines fahrenden Kleinlasters hat einen betrunkenen 33-Jährigen nicht vor dem polizeilichen Zugriff bewahrt. Wie die Polizei am Samstag berichtete, war das Fahrzeug am Morgen auf der Autobahn 20 bei Rostock durch dichtes Auffahren, Rechtsüberholen und unsichere Fahrweise aufgefallen. Als sich die Beamten bei Wismar vor den Laster setzen wollten, bemerkten sie beim Vorbeifahren, dass Fahrer und Beifahrer die Plätze tauschten.

An einem Parkplatz legte der "aktuelle" Fahrzeugführer, ein 25-jähriger Rumäne, ordnungsgemäß die erforderlichen Papiere vor - er hatte einen Atemalkoholwert von 0,0 Promille. Sein 33-jähriger Landsmann, der zweifelsfrei als Fahrer identifiziert werden konnte, hatte keinen Führerschein - dafür aber 2,2 Promille. Auf ihn komme ein Verfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und ohne Führerschein zu. Der "Eingewechselte" werde sich wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Strafvereitelung und Duldung des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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