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Fabritius wird Beauftragter für nationale Minderheiten

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Fabritius wird Beauftragter für nationale Minderheiten

11.04.2018, 18:48 Uhr | dpa

Fabritius wird Beauftragter für nationale Minderheiten. Bernd Fabritius

Bernd Fabritius. Foto: Gregor Fischer/Archiv (Quelle: dpa)

Der CSU-Politiker Bernd Fabritius wird Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Fabritius ist zugleich Vorsitzender des Bundes der Vertriebenen. Die Entscheidung habe Signalwirkung, sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Mittwoch laut einer Mitteilung. "Seine Berufung unterstreicht, dass die neue Bundesregierung in der Aussiedler- und Minderheitenpolitik eine Schwerpunktaufgabe sieht." Als Rumäniendeutscher und erfahrener Vertriebenenpolitiker sei Fabritius wie kaum ein anderer geeignet, die Belange von Aussiedlern und nationalen Minderheiten zu vertreten.

Das Interesse an Flucht und Vertreibung schätzt Fabritius wegen Parallelen zwischen heutigen Fluchtbewegungen und der Flucht Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg als "ganz eindeutig gewachsen" ein. Es sei auch zum ersten Mal jemand aus dem betroffenen Personenkreis berufen worden, sagte Fabritius der Deutschen Presse-Agentur. Fabritius ist Siebenbürger Sachse.

Rechtsanwalt Fabritius folgt auf den CDU-Politiker Günter Krings, der das Amt seit dem Ausscheiden Hartmut Koschyks (CSU) im November 2017 geführt hatte. Koschyk war bei der vergangenen Bundestagswahl nicht mehr angetreten.

Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt Fabritius die Stärkung der nationalen deutschen Minderheiten in GUS-Staaten, etwa durch Förderung muttersprachlichen Unterrichts in deutscher Sprache. Die GUS-Staaten sind ein loser Zusammenschluss ehemaliger sowjetischer Länder, zu denen etwa Russland, die Ukraine und Kasachstan gehören.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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