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Maersk: Umschlagsvolumen wird nicht verringert

Schifffahrt  

Maersk: Umschlagsvolumen wird nicht verringert

17.04.2018, 12:39 Uhr | dpa

Maersk: Umschlagsvolumen wird nicht verringert. Container mit dem Logo von Maersk

Container mit dem Logo von Maersk. Foto: Christian Charisius/Archiv (Quelle: dpa)

Die Reederei Maersk Line will in ihren Asien-Europa-Diensten einen Schiffsanlauf im Wilhelmshavener JadeWeserPort streichen, das Umschlagsvolumen an dem Standort aber nicht verringern. "Es wird mindestens gleich bleiben", sagte eine Sprecherin der Reederei am Dienstag auf Anfrage. Das Transportvolumen solle über andere Dienste abgedeckt werden. Maersk müsse die Interessen der Kunden im Blick haben, einen effizienten Service mit stabilen Verbindungen anbieten und dort liefern, wo die Kunden dies am meisten forderten. Der neue Fahrplan gilt erst ab Mai. Bis dahin werde es noch Feinjustierungen geben.

"Maersk Line pflegt eine gute Partnerschaft mit dem Container Terminal Wilhelmshaven. Wir werden auch weiterhin den Hafen unterstützen und er wird auch zukünftig Bestandteil des Produktangebots für Norddeutschland sein", heißt es in einer Mail der Reederei. Die Sprecherin betonte, dass ein möglicher Verlust von Anläufen nicht mit einem Verlust an Volumen oder einem Zugewinn für einen anderen Hafen gleichgesetzt werden könne.

Auch wenn das Transportvolumen wie von Maersk angekündigt mindestens gleich bleibt, gingen Wilhelmshaven Anlaufgebühren verloren. Der 2012 eröffnete Tiefwasserhafen steigerte 2017 seinen Umschlag um 15 Prozent auf rund 554 000 TEU-Container. Auch 2016 lag der Umschlag mit 482 000 TEU um 13 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Vom langfristigen Ziel von 2,7 Millionen TEU ist der JadeWeserPort aber noch weit entfernt. 2018 hoffen Betreiber Eurogate und Niedersachsens Landesregiering, dass der Umschlag der Millionen-Grenze nahe kommt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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