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Online zum Tüv: Autonomes Fahren verändert Prüfgeschäft

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Online zum Tüv: Autonomes Fahren verändert Prüfgeschäft

17.04.2018, 15:31 Uhr | dpa

Das autonome Fahren wird künftig auch die Tüv-Prüfung für Autos umkrempeln. Statt der Hauptuntersuchungen in festgelegten Intervallen dürfte sich das Prüfgeschäft dank des zunehmenden Einsatzes von Sensoren in Autos hin zu einem stetigen Online-Monitoring von Fahrzeugen entwickeln, sagte der Vorstandschef des Tüv Süd, Axel Stepken, am Dienstag in München. Das senkt die Zahl der Aufgaben für die Prüfer laut Stepken aber nicht. Auch künftig müsse etwa die korrekte Funktion von Bremsen und Reifen geprüft werden - aber beispielsweise auch, ob die Sensoren im Fahrzeug ordnungsgemäß funktionieren oder verfälschte Ergebnisse liefern. Dafür seien bei den Prüfern zunehmend Softwarekompetenzen gefragt.

Auch in anderen Bereichen treibt der Tüv Süd digitale Geschäftsmodelle voran und entwickelt etwa eine neue Zertifizierungsmethodik für die "Fabrik der Zukunft". Im vergangenen Jahr beteiligte sich das Unternehmen außerdem an der Uniscon GmbH, einem Anbieter hochsicherer Cloud-Lösungen für die Datenverarbeitung.

"Die Verfügbarkeit von Daten und das Vertrauen in den sicheren Datenaustausch sind Voraussetzungen dafür, dass die digitale Wirtschaft funktioniert und weiter wächst", sagte Stepken. Gerade viele Mittelständler seien noch immer nicht oder unzureichend auf mögliche Angriffe aus dem Internet vorbereitet. "Um einen Angriff überhaupt zu entdecken, brauchen die Unternehmen mehrere Tage oder sogar Wochen!"

In den Themen Digitalisierung und Cybersicherheit sieht Stepken auch für die Zukunft wichtige Wachstumstreiber. Im vergangenen Jahr legte der Umsatz des Prüfkonzerns um fast 4 Prozent auf gut 2,4 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich stand ein Überschuss von knapp 139 Millionen Euro und damit gut 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der TÜV Süd mit mehr als 24 200 Mitarbeitern weltweit ist an mehr als 1000 Standorten in rund 50 Ländern aktiv.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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