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Hansepferd in Hamburg: rund 50 000 Besucher erwartet

Freizeit  

Hansepferd in Hamburg: rund 50 000 Besucher erwartet

18.04.2018, 08:28 Uhr | dpa

Hansepferd in Hamburg: rund 50 000 Besucher erwartet. Messe

Zur "HansePferd" erwarten die Veranstalter rund 50 000 Besucher. Foto: Marcus Brandt/Archiv (Quelle: dpa)

Rund 50 000 Besucher werden am Wochenende (20.-22.April) zur Hansepferd auf dem Hamburger Messegelände erwartet. "Wir hoffen, dass der Zuspruch genauso groß sein wird wie zuletzt 2016", sagt Sprecherin Jusrah Doosry; die Hansepferd wird alle zwei Jahr ausgerichtet.

Jeden Tag gibt es auf einer der größten Pferdemessen Nordeuropas rund 100 Vorträge und Vorführungen - etwa zu Ausbildungsmethoden, Reitlehren von klassischem Reiten bis Western, tiermedizinischen Fragen, dem perfekt sitzenden Sattel oder der Pferdehaltung. In sieben Messehallen präsentieren mehr als 450 Aussteller aus 15 Nationen ihre Produkte, vom Hufkratzer über Reitkleidung, Sättel bis hin zu Pferdeanhängern. Abends lockt eine Galashow.

"Schicker, hochwertiger und individueller" wird es laut Veranstalter vor allem im neuen Ausstellungsbereich "Premium Pferdesportartikel" in der Halle B4. "Von exklusiven Reitstiefeln über den maßgefertigten Sattel bis hin zum Strass besetzten Halfter findet hier jeder Pferdefan – ob Freizeitreiter oder Turniersportler – sein ganz persönliches Lieblingsstück", versprechen die Veranstalter.

Wer statt Shoppen lieber etwas lernen möchte, kommt auch auf seine Kosten. Zu den Stars der Szene gehört der französische Reitmeister Philippe Karl, der seine Reitlehre Ecole de légerèté (Schule der Leichtigkeit) präsentiert. Im Westernreiten führt Peter Kreinberg in seine Methode "The Gentle Touch" ein.

Martin Plewa, der als Bundestrainer der Vielseitigkeitsreiter in Seoul 1988 Olympiagold holte, ist erstmals auf der Hansepferd dabei und erklärt seine Reitlehre: "Unser Reitsystem richtet sich nach der Natur und den Voraussetzungen des Pferdes." In der großen Show-Halle zeigt der Ex-Bundestrainer, wie seine Schüler mit Spaß die ersten Sprünge meistern. Um Zirzensik und freie Dressur geht es am Freitag und Samstag bei Maja Hegge. Die junge Pferdetrainerin, die mit ihrem Minishetlandpony Gijs im Alter von nur 14 Jahren beim Cavallo Cup siegte, gewann auch das erste deutsche Mustang Makeover für ihre beeindruckende und vertrauensvolle Ausbildung einer Mustangstute.

Praxis-Tipps zum eigenen Sitz als Reiter gibt der Bewegungswissenschaftler Eckardt Meyners: "Der beste Tierschutz ist der gut sitzende Reiter." Im Ausbildungsring gibt Meyners in seinen Vorführungen Lösungsvorschläge zu typischen Reitproblemen.

Roger und Nicola Rahn aus Boklund (Gemeinde Owschlag, Kreis Rendsburg-Eckernförde) sind wieder dabei. Sie haben sich auf die Westerndisziplin Extreme Trail spezialisiert - dabei müssen die Pferde schwierige Naturhindernisse meistern. Dieses Jahr starten die German Open Extreme Trail auf der Hansepferd mit dem ersten Indoor Extreme Trail Turnier am Samstag (21. April). Moderieren wird der Ausbilder und TV-Star Bernd Hackl ("Die Pferdeprofis" bei Vox).

Rund 300 Pferde und Ponys können in der großen Show-Halle, im Rassen-Ring, im Extreme Trail Parcours sowie im Ausbildungs- und Horsemanship-Ring bewundert werden. Vom Shetlandpony über Fjordpferde, Islandpferde bis hin zum Knapstrupper, American Quarter Horses oder dem imposanten Schleswiger Kaltblut werden bekannte als auch seltene Rassen vorgestellt.

Ein optischer Leckerbissen ist die Multiumedia-Show "Wilde Pferde als Vorbild" - unter diesem Moto zeigt der Pferdefilmer Marc Lubetzki sein umfangreiches Bildmaterial über das natürliche Verhalten von wild lebenden Pferden und zieht Vergleiche zu domestizierten Pferden.

"Die Messe richtet sich an Pferdefreunde im weitesten Sinne, wir vereinen alle Reitweisen von Dressur über Western oder Barockreiten", sagt Doosry. "Wir wollen den ambitionierten Reiter ebenso ansprechen, wie Einsteiger und Wiedereinsteiger." Aber auch Pferdehalter und Züchter können viel Neues erfahren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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