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Kaniber warnt vor Borkenkäfer-Befall

Umwelt  

Kaniber warnt vor Borkenkäfer-Befall

18.04.2018, 13:09 Uhr | dpa

Kaniber warnt vor Borkenkäfer-Befall. Spuren des Borkenkäfers

Ein Förster hält eine Baumrinde mit Spuren des Borkenkäfers in der Hand. Foto: Oliver Berg/Archiv (Quelle: dpa)

Borkenkäfer werden vermutlich in den nächsten Tagen erstmals in diesem Jahr Schäden in den Wäldern anrichten. Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) rief am Mittwoch alle Waldbesitzer dazu auf, in den kommenden Wochen gründlich zu kontrollieren, ob Bäume befallen sind. Erkennen lasse sich ein frischer Befall an braunem Bohrmehl, das sich auf Rindenschuppen, am Stammfuß, in Spinnweben oder auf der Bodenvegetation sammele, sagte Kaniber. Wenn sich Baumkronen braun färben und die Rinde abblättert, dann seien diese Bäume bereits seit längerer Zeit befallen. In solchen Fällen sei es wichtig, benachbarte Bäume intensiv zu untersuchen.

Befallene Bäume sollten rasch gefällt und entrindet werden, mindestens aber 500 Meter aus dem Wald transportiert werden, sagte Kanniber. Eine "saubere Waldwirtschaft" sei die einzig wirksame Methode, um eine Massenvermehrung der Schädlinge und ein Absterben größerer Waldflächen zu verhindern. Dazu zähle, bisher nicht aufgearbeitetes Bruchholz zu entsorgen, da dieses ideales Brutmaterial für die Käfer sei.

Das anhaltend sonnige und warme Wetter der vergangenen Tage beschleunigt die aktuelle Entwicklung der Waldschädlinge. Zudem gab es im vergangenen Jahr ideale Bedingungen, dass auch mehr Käfer als sonst überwintert haben. Um die vielen Lücken in den Wäldern zu schließen, die bislang durch den Befall von Borkenkäfern entstanden sind, hilft nur eine Neubepflanzung. So etwa pflanzte die Forstverwaltung in Augsburg in diesem Frühjahr 28 000 neue Bäume am Rande des Haunstetter Waldes.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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