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Liebesbriefe im Gefängnis: Häftling bestraft

Justiz  

Liebesbriefe im Gefängnis: Häftling bestraft

19.04.2018, 10:59 Uhr | dpa

Weil er eine Justizbedienstete mit geheimen Liebesbriefen erpressen wollte, ist ein Gefangener der Jugendanstalt Hameln am Donnerstag wegen Nötigung zu drei Monaten Haft verurteilt worden. Die Strafe sei zur Bewährung ausgesetzt worden, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Hameln. Die Staatsanwaltschaft hatte drei Monate Haft ohne Bewährung gefordert. Die Verteidigung plädierte auf eine mildere Strafe.

Der 22-Jährige hatte mit der 41-jährigen Justizmitarbeiterin zunächst geheime Liebesbriefe ausgetauscht. In seinem letzten Schreiben, das von der Postkontrolle abgefangen wurde, war von Zuneigung aber keine Rede mehr. Stattdessen versuchte der Gefangene, die Frau zu erpressen. Er drohte, die Brief-Affäre öffentlich zu machen, wenn die Justizmitarbeiterin ihm nicht ein Paket in die Anstalt schleuse.

Der Justizbediensteten ist nach Angaben des Gerichts strafrechtlich nichts vorzuwerfen. Gegen die Frau wurden aber disziplinarische Ermittlungen eingeleitet. Der Gefangene wurde in eine andere Anstalt verlegt. 

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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