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Landesregierung bekräftigt Interesse an LNG-Terminal

Energie  

Landesregierung bekräftigt Interesse an LNG-Terminal

19.04.2018, 16:58 Uhr | dpa

Landesregierung bekräftigt Interesse an LNG-Terminal. Daniel Günther (CDU)

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem Besuch eines Terminals für Flüssigerdgas in Rotterdam ist Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) zuversichtlich für den Bau einer solchen Anlage in Brunsbüttel. "Wir fahren mit der großen Hoffnung zurück, dass wir dieses Projekt in Schleswig-Holstein realisieren können und auch gemeinsam wollen", sagte Günther am Donnerstag nach Angaben der Staatskanzlei. Zu seiner Delegation aus Politik und Wirtschaft gehörten auch Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) und der maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann.

"Die Reise war ein voller Erfolg mit beeindruckenden Einblicken in neueste Techniken und sehr guten Gesprächen mit den verantwortlichen Akteuren", sagte Günther. Ein sogenanntes LNG-Terminal in Brunsbüttel könnte die erste Anlage dieser Art in Deutschland werden. "Alle zusammen, die Unternehmer aus der Region, der Bürgermeister von Brunsbüttel und die Landesregierung haben in den Gesprächen sehr deutlich gemacht, dass wir großes Interesse an einem LNG-Terminal in Brunsbüttel haben", sagte der Regierungschef. "Flüssiggastechnik macht uns auch unabhängiger von russischen Gasimporten." Zudem könnten viele Unternehmen im Industriegebiet Brunsbüttel Abnehmer für Flüssigerdgas werden.

Dieses kann als Kraftstoff für Schiffe und schwere Lastwagen auch spürbar zur Senkung der Schadstoffemissionen im Verkehr beitragen. Das für Brunsbüttel geplante Projekt hat ein Investitionsvolumen von rund 450 Millionen Euro und ist damit das größte industrielle Vorhaben in Schleswig-Holstein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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