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Missbrauchsfall Freiburg: Zweiter Prozess beginnt im Mai

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Missbrauchsfall Freiburg: Zweiter Prozess beginnt im Mai

23.04.2018, 16:29 Uhr | dpa

Missbrauchsfall Freiburg: Zweiter Prozess beginnt im Mai. Richterhammer auf Gesetzesbuch

Auf einem Tisch in einem Gerichtssaal liegt ein Buch mit Deutschen Gesetzen, darauf liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem jahrelangen Missbrauch eines Jungen im Raum Freiburg muss sich ein Soldat der Bundeswehr von Mai an vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen den 50-Jährigen beginne am 7. Mai, sagte ein Sprecher des Landgerichts Freiburg am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Dem Mann werde vorgeworfen, das Kind sexuell missbraucht zu haben. Er ist einer von insgesamt acht Tatverdächtigen in dem Fall. Für den Prozess gegen ihn sind den Angaben zufolge vier Verhandlungstage geplant. Ein Urteil könnte es demnach noch im Mai geben. Dies ist der zweite von insgesamt sieben geplanten Prozessen in dem Fall.

Der Soldat sitzt in Untersuchungshaft. Festgenommen wurde er im vergangenen Herbst in seiner Kaserne der deutsch-französischen Brigade in Illkirch-Graffenstaden bei Straßburg im Elsass.

Der heute neun Jahre alte Junge aus Staufen bei Freiburg war den Angaben zufolge mehr als zwei Jahre lang von mehreren Männern aus dem In- und Ausland vergewaltigt worden. Die 47 Jahre alte Mutter des Jungen und ihr 39 Jahre alter Lebensgefährte hätten ihn hierfür im Internet angeboten und Männern gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen.

Vom 11. Juni an werden sich vor dem Landgericht Freiburg die Mutter und ihr Lebensgefährte verantworten müssen. Bereits Anfang Juni beginne ein Prozess gegen einen Mann aus der Schweiz, der sich ebenfalls an dem Kind vergangen haben soll. Der Junge ist in den Prozessen Nebenkläger, vertreten wird er durch eine Rechtsanwältin.

In einem ersten Prozess war am vergangenen Donnerstag ein 41-Jähriger zu zehn Jahren Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Es war das erste Urteil in dem Fall.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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