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Deutschrocker Kunze: Rapmusik wird keinen Bestand haben

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Deutschrocker Kunze: Rapmusik wird keinen Bestand haben

01.05.2018, 10:09 Uhr | dpa

Deutschrocker Kunze: Rapmusik wird keinen Bestand haben. Heinz Rudolf Kunze

Heinz Rudolf Kunze spricht wärend der Veranstaltung "Sprechstunde im Theaterhaus" . Foto: Sina Schuldt/Archiv (Quelle: dpa)

Der Sänger und Songschreiber Heinz Rudolf Kunze (61) kann mit Rap überhaupt nichts anfangen. "Das ist für mich menschenfeindliches Gestammel mit Musikverzicht", sagte der Kunze der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. "Von der ganzen Rapmusik, bei der nur jemand zu Schlagzeug und Bass rumlabert, wird nichts übrigbleiben", glaubt der Musiker aus der Nähe von Hannover. "Da kann kein Titel ein Golden Oldie werden, weil es keine Melodie gibt und niemand mitsingen oder mitsummen kann."

Nach der umstrittenen Verleihung des Musikpreises Echo an das Rapper-Duo Kollegah und Farid Bang hatte Kunze bei Facebook seine Ablehnung in einem Gedicht kundgetan. "Die Braunen und die Rapper vereint im Totentanz - wird Zeit dass wir sie mundtot machen und ihre Allianz", heißt es darin. Dass der Echo als Auszeichnung der Branche für Vielverkäufe abgeschafft wird, findet Kunze gut. "Ich habe nie einen Echo bekommen, aber 1982 den Deutschen Schallplattenpreis schon für mein zweites Album. Damals war das noch ein Qualitätspreis."

Der Deutschrocker landete 1985 mit "Dein ist mein ganzes Herz" seinen größten Hit. Am Freitag (4. Mai) erscheint Kunzes 36. Album "Schöne Grüße vom Schicksal" - ein Streifzug durch die Musikgeschichte mit Rock, Pop, Anklängen der Neuen Deutschen Welle, Schwarzer Musik, Folk und Jazz.

Im Deutschen habe Schicksal immer einen negativen Beiklang, sagte der Sänger. "In meiner Auslegung kann Schicksal auch sein, dass einem etwas Gutes zustößt." Er habe wie wohl alle Künstler einen Hang zum Spirituellen, sagte Kunze, der Mitglied der evangelischen Kirche ist. "Ich sympathisiere mit Gott. Ich würde nicht so gerne mit der Überzeugung leben müssen, dass es überhaupt keinen Sinn im Weltall gibt."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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