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Grüne Landesminister fordern von Berlin Kohleausstieg

Energie  

Grüne Landesminister fordern von Berlin Kohleausstieg

03.05.2018, 06:38 Uhr | dpa

Grüne Landesminister fordern von Berlin Kohleausstieg. Kohleabbau im Tagebau Hambach

Der Tagebau Hambach, hier bei einer Demonstration von Ende Gelände. Foto: Henning Kaiser/Archiv (Quelle: dpa)

Die Umweltminister von neun Landesregierungen mit Beteiligung der Grünen haben die Bundesregierung zu raschen Schritten für den Kohleausstieg aufgerufen. In einem gemeinsamen Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Bundesenergieminister Peter Altmaier (CDU) legten sie ihre Erwartungen an die neue Bundesregierung zum Klimaschutz dar. Das der Deutschen Presse-Agentur vorliegende Schreiben nennt als Ziel eine "ökologische, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung".

Die Absender, unter ihnen die Umweltministerinnen von Rheinland-Pfalz und Hessen, Ulrike Höfken und Priska Hinz (beide Grüne), sprechen sich für einen "verbindlichen gesetzlichen Ausstiegsplan" bei der Kohleverstromung aus. "Wir halten eine rasche Abschaltung von Kohlekapazitäten im Umfang von mindestens 7 Gigawatt noch in dieser Legislaturperiode für notwendig und machbar." Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD nennt "einen Plan zur schrittweisen Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung einschließlich eines Abschlussdatums", macht dazu aber keine konkreten Angaben.

Außerdem sprechen sich die Absender für den Ausbau der erneuerbaren Energien mit höherem Tempo, den Netzausbau, wirksame Preise bei CO2-Emissionen, Energieeffizienz und eine Wärmewende aus. Zu den Unterzeichnern gehören auch die grünen Minister oder Senatoren von Baden-Württemberg, Hamburg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen sowie die parteilose Berliner Senatorin Regine Günther.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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