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Deutsche Bischöfe zum klärenden Gespräch in Rom

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Deutsche Bischöfe zum klärenden Gespräch in Rom

03.05.2018, 14:29 Uhr | dpa

Deutsche Bischöfe zum klärenden Gespräch in Rom. Eine Kirchenglocke

Eine Kirchenglocke hängt in einem Glockenturm. Foto: Daniel Karmann/Archiv (Quelle: dpa)

Mehrere deutsche Kardinäle und Bischöfe sind nach einem Streit um die Teilnahme von Protestanten an der Kommunion zu einem klärenden Gespräch mit dem Vatikan in Rom eingetroffen. Darunter waren am Donnerstag auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, sowie der Kölner Erzbischof Rainer Woelki und der Bischof von Münster, Felix Genn. Das Treffen mit einer Delegation des Vatikans sollte gegen 16.00 Uhr beginnen.

Über die Teilnahme in Einzelfällen von Protestanten an der katholischen Eucharistiefeier war es in der Bischofskonferenz zum Bruch gekommen. Mehrere Bischöfe - darunter Woelki - hatten sich in einem Schreiben an den Vatikan gegen eine Entscheidung der Bischöfe im Februar gewandt. Diese sieht vor, dass Ehepaare unterschiedlicher Konfessionen im Einzelfall gemeinsam an Eucharistiefeiern in katholischen Kirchen teilnehmen dürfen.

Mehr als drei Viertel der Bischöfe haben diesem Schritt laut Bischofskonferenz zugestimmt. Die Gruppe um Woelki bezweifelt aber, dass eine nationale Bischofskonferenz einen Beschluss mit solcher Tragweite fassen kann.

Bei dem Gespräch in Rom sind neben Marx und Woelki auch der Magdeburger Bischof Gerhard Feige, der Bischof von Speyer, Karl-Heinz Wiesemann, der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Hans Langendörfer, dabei. Vom Vatikan soll unter anderen der Chef der Glaubenskongregation, Francisco Ladaria Ferrer, teilnehmen, ebenso der Ökumene-Chef des Papstes, Kurt Koch.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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