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Jens Spahn fordert "etwas weniger Karl-Marx-Festspiele"

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Jens Spahn fordert "etwas weniger Karl-Marx-Festspiele"

06.05.2018, 15:49 Uhr | dpa

Jens Spahn fordert "etwas weniger Karl-Marx-Festspiele". Karl Marx Statue

Die 2,3 Tonnen schwere und 4,40 Meter große Karl-Marx-Statue steht auf einem Podest. Foto: Harald Tittel (Quelle: dpa)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat den Wirbel um den 200. Geburtstag von Karl Marx und den Sozialismus als irritierend bezeichnet. "Der eine oder andere Gedanke mag richtig sein - aber wenn man mal schaut, wie viel Verklärung da im Moment in mancher Debatte dabei ist", sagte er am Sonntag in Mannheim.

Der Sozialismus sei eine dogmatische Theorie, die nur in Freund und Feind denke. Er sei "eine Theorie, die in ihrer ganzen Logik am Ende in Diktatur und Bevormundung endet und die in ihrer praktischen Umsetzung - und das haben wir ja leider sehen müssen und viel zu viele Menschen erleben müssen in der Sowjetunion, in der DDR und vielen anderen Ländern - Diktatur, Unterdrückung, Knappheit, Armut bedeutet hat", sagte er in einer Rede auf einer Verbraucherausstellung.

"Etwas weniger Karl-Marx-Festspiele, kann ich den Linken nur zurufen, und etwas mehr Ludwig Erhard. Denn die soziale Marktwirtschaft hat dazu geführt, dass wir heute so erfolgreich sind", betonte Spahn.

Marx war am 5. Mai 1818 in Trier (Rheinland-Pfalz) geboren worden. Zum 200. Geburtstag war dort am Samstag eine 5,50 Meter hohe, von China gespendete Bronzestatue des Jubilars enthüllt worden. Kritiker protestieren gegen einen ihrer Ansicht nach zu großen Jubel um Marx.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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