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Zwei Türme der "Brücke von Remagen" stehen zum Verkauf

Denkmäler  

Zwei Türme der "Brücke von Remagen" stehen zum Verkauf

07.05.2018, 12:48 Uhr | dpa

Zwei Türme der "Brücke von Remagen" stehen zum Verkauf. Brücke von Remagen

2015 fand an der Brücke von Remagen eine Gedenkfeier zur Eroberung der ehemaligen Eisenbahnbrücke statt. Foto: Thomas Frey/Archiv (Quelle: dpa)

Lust auf ein Wahrzeichen des Zweiten Weltkrieges? Zwei Türme der weitgehend zerstörten weltberühmten "Brücke von Remagen" stehen zum Verkauf. Eine Immobilienanzeige des Bundeseisenbahnvermögens (BEV) im Internet spricht von einem "Überrest eines monumentalen Brückenbauwerks von überregionaler kriegshistorischer Bedeutung". BEV-Sprecher Jürgen Rothe sagte am Montag der Deutschen Presse-Agentur: "Es gibt schon einige Interessenten." Zuvor hatte die "Rhein-Zeitung" darüber berichtet.

Die im Erdgeschoss miteinander verbundenen mehrstöckigen Brückentürme auf rechtsrheinischer Seite bei Erpel sind 100 Jahre alt und stehen unter Denkmalschutz. Heizung und Wasserleitungen fehlen. In der Anzeige heißt es zu dem Objekt im Eigentum des Bundes: "Es ist stark sanierungsbedürftig und auf Grund der Gefahr durch herabstürzende Fassadenteile muss die Verkehrssicherungspflicht beachtet werden: Fußgänger-, Radfahr- und Autoverkehr verläuft in direkter Nachbarschaft." Weiter heißt es: "Verkauf gegen Höchstgebot." Rothe sagte, möglicherweise seien die Brückentürme für Künstler oder Geschichtsvereine interessant. Der Sprecher ergänzte: "Dieser Verkauf muss mit Fingerspitzengefühl durchgeführt werden."

Im März 1945 waren Remagen und Erpel die Orte gewesen, an denen alliierte Truppen im Zweiten Weltkrieg erstmals den Rhein überschritten. Sie überquerten die nach einem deutschen Sprengversuch überraschenderweise erst noch weiter stehende Brücke. Der US-Film "Die Brücke von Remagen" der späten 60er Jahre machte das Bauwerk weltbekannt, das wenige Tage nach dem ersten alliierten Übergang doch noch einstürzte. In den beiden anderen Brückentürmen auf Remagener Seite befindet sich heute ein Museum.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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