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Oberbaudirektor: Neuer Fernbahnhof verändert Stadtteil

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Oberbaudirektor: Neuer Fernbahnhof verändert Stadtteil

07.05.2018, 22:09 Uhr | dpa

Oberbaudirektor: Neuer Fernbahnhof verändert Stadtteil. S-Bahn verlässt den S-Bahnhof Diebsteich

Eine S-Bahn verlässt den S-Bahnhof Diebsteich in Hamburg. Foto: Bodo Marks/Archiv (Quelle: dpa)

In der Umgebung des neuen geplanten Hamburger Fernbahnhofs am Diebsteich sollen die Gewerbebetriebe und Anwohner nicht vertrieben werden. Das machte Oberbaudirektor Franz-Josef Höing am Montagabend deutlich. "Es geht nicht um Tabula rasa." Vielmehr solle jetzt der Dialog mit den Eigentümern und Bewohnern beginnen, um in den nächsten eineinhalb Jahren zu einem Gesamtkonzept für die rund 70 Hektar (knapp 100 Fußballfelder) große Fläche zu gelangen. Fest eingeplant sei bisher lediglich eine neue Verbindungsstraße vor dem künftigen Bahnhof, der an der S-Bahn-Station Diebsteich entstehen soll.

Rund 160 Anwohner und Interessierte waren ins Kulturzentrum Fabrik gekommen, denen Vertreter der Stadtentwicklungsbehörde das weitere Vorgehen erläuterten. "Der Bahnhof wird den Standort verändern, das müssen wir steuern", sagte der Oberbaudirektor. Rund ein Viertel der Umgebungsfläche gehöre mittlerweile der Stadt, darunter das Gelände von Thyssen-Krupp und das der Deutschen Post. Weitere Flächen sollen hinzukommen, kündigte er an. Um eine Preisspekulation zu verhindern, sollen die Bodenpreise zu einem noch festzulegenden Stichtag fixiert werden.

Ob und wie das Gebiet entwickelt werden könne, solle durch die Ideen der Bürger mitgestaltet werden, ergänzte der Oberbaudirektor. "Wie könnte zum Beispiel ein Sportpark aussehen?", "Wie eine bessere Anbindung an den Eimsbüttler Marktplatz?", sagte Höing. Mehrere Sportanlagen sind an dieser Nahtstelle zwischen den Bezirken Altona und Eimsbüttel bereits vorhanden.

Die Bahn hatte im Sommer 2014 bekanntgegeben, den Fernbahnhof in Altona um etwa zwei Kilometer nach Norden zu verlagern. An der S-Bahn-Station Diebsteich soll ein Durchgangsbahnhof entstehen, der den jetzigen Kopfbahnhof Altona ersetzt. In Altona bleibt die S-Bahn-Station bestehen. Auf dem freiwerdenden Gleisgelände soll Platz für 1900 neue Wohnungen geschaffen werden. Der neue Bahnhof soll bis Ende 2023 fertiggestellt sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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