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Sechs Jahre nach Brandstiftung: Neue A57-Brücke öffnet

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Sechs Jahre nach Brandstiftung: Neue A57-Brücke öffnet

10.05.2018, 09:49 Uhr | dpa

Sechs Jahre nach Brandstiftung: Neue A57-Brücke öffnet. Neue A57-Brücke wird eröffnet

Autos fahren über die neue Brücke bei Dormagen. Foto: Federico Gambarini (Quelle: dpa)

Sechs Jahre nach dem verheerenden Brand unter einer Brücke der Autobahn 57 können Autofahrer von Samstag an die Brücke wieder befahren. Am Samstagmorgen würden die letzten gelben Markierungen und Überreste der ehemaligen Verkehrsführung bei Dormagen entfernt, sagte ein Sprecher der Landesbehörde Straßen.NRW.

Wegen dieser Arbeiten bleibe eine Fahrspur anfangs noch gesperrt, im Laufe des Tages könne der Verkehr dann völlig ungehindert über die neue Brücke fließen.

Im Frühjahr 2012 hatte die Autobahn nachts nach einer Brandstiftung unter der Brücke in einer schwarzen Qualmwand gestanden - mit fatalen Folgen. In der dadurch ausgelösten Massenkarambolage starb ein 29-jähriger Mann aus Jüchen, 16 Menschen wurden teils schwer verletzt.

Die Brücke musste als Totalschaden abgerissen werden. Durch bis zu 1000 Grad Brandhitze hatte der Stahl im Beton seine Tragkraft verloren. Wochenlang staute sich der Verkehr wegen der anfangs voll gesperrten Autobahn auf den Umgehungsstraßen der Region. Eine Behelfsbrücke nahm später den Verkehr auf.

Rund zwölf Millionen Euro habe nun der Bau der neuen Brücke gekostet, sagte der Sprecher. Kampfmitteluntersuchungen hatten mehrmals zu Verzögerungen geführt.

Wer den Brand verursacht hat, ist weiterhin unklar. "Wir sind insgesamt über 100 Spuren nachgegangen, allerdings gab es keinen konkreten Tatverdacht", sagte der zuständige Staatsanwalt Matthias Ridder am Mittwoch auf dpa-Anfrage.

Als besonders heiße Spur galt zwischenzeitlich ein von Jugendlichen gestohlener Kleintransporter, der wenige Stunden vor dem Brand in unmittelbarer Nähe des Brandortes gefunden wurde. Es habe sich aber nicht erhärtet, dass einer der Diebe des Transporters auch der Brandstifter gewesen sei, sagte der Staatsanwalt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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