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Immer mehr Wildgänse in Bayern: Klagen über Kot

Forschung  

Immer mehr Wildgänse in Bayern: Klagen über Kot

11.05.2018, 05:39 Uhr | dpa

Immer mehr Wildgänse in Bayern: Klagen über Kot. Gänse in der Luft

Zwei Graugänse fliegen über einen Baum hinweg. Foto: Nicolas Armer (Quelle: dpa)

In Bayern lassen sich jedes Jahr mehr Wildgänse nieder. Vor allem die Graugans-Bestände im Freistaat seien deutlich angestiegen, sagte ein Sprecher des bayerischen Landwirtschaftsministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Aber auch bei den Kanada- und Nilgänsen gebe es Zuwächse. Besonders betroffen sind demzufolge die Bereiche entlang der großen Flusstäler und die Seengebiete.

Die stetig wachsenden Wildgans-Populationen verschärfen in den betroffenen Regionen auch die Konflikte. "Denn Wildgänse verursachen in der Landwirtschaft erhebliche Fraß-Schäden in den Kulturen", so der Ministeriumssprecher. Mit Blick auf touristisch genutzte Grünflächen in Erholungsgebieten oder an Seen "gibt es vermehrt Klagen über starke Verschmutzung durch den Kot der Tiere".

Um die weitere Ausbreitung der Wildgänse künftig besser verhindern zu können, fördert das Ministerium seit Ende 2014 ein Projekt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und Forsten (LfL) mit jährlich durchschnittlich rund 75 000 Euro. Wildtier-Experten erforschen im Rahmen dieses Projektes in Unter- und Mittelfranken Maßnahmen für ein sinnvolles Wildgans-Management in Bayern. Bauern, Jäger, Naturschützer, Behörden und Wissenschaftler sind Teil der LfL-Arbeitsgruppe um Projektbetreuer Christian Wagner.

Die ersten Erkenntnisse zeigen: Ob jagen, vertreiben, Eier manipulieren oder weglocken - die eine Maßnahme gibt es nicht. "Es wird immer eine Kombination verschiedener Maßnahmen sein müssen, die auf jede Region abgestimmt entwickelt werden muss", sagt Wagner.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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