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Party zum 829. Hafengeburtstag: Highlight Schlepperballett

Freizeit  

Party zum 829. Hafengeburtstag: Highlight Schlepperballett

12.05.2018, 16:28 Uhr | dpa

Party zum 829. Hafengeburtstag: Highlight Schlepperballett. Feierlichkeiten

In Hamburg feiern Besucher den 829. Hafengeburtstag auf den Landungsbrücken. Foto: Markus Scholz (Quelle: dpa)

Die Party zum 829. Hamburger Hafengeburtstag geht weiter: Zahlreiche Besucher fanden sich am Samstagnachmittag an den Hamburger Landungsbrücken ein. Als größtes Highlight des Tages gilt das für den Abend vorgesehene Schlepperballett, bei dem die bis zu 3500 PS starken Gefährte traditionell zu Klassischer Musik Pirouetten drehen und im Gleichklang "tanzen".

Verantwortlich für die Choreographie ist Hafenlotse Michael Schnabel. "Ich beschäftige mich seit Jahren damit, zu welcher Musik sich die Schlepper am besten bewegen können", sagte der 54-Jährige zuvor. Neben Stücken wie "Leichte Kavallerie" von Franz Schubert sollten die Schlepper auch zu Filmmusik etwa aus "Fluch der Karibik" tanzen. Das letzte Lied der Choreographie ist üblicherweise "In Hamburg sagt man Tschüss" von Heidi Kabel. Zudem sollte am Abend das große Abschlussfeuerwerk stattfinden.

Normalerweise sorgen die Schlepper für den reibungslosen Ablauf des Regelbetriebs im Hafen. Mit ihrer Hilfe können die bis zu 400 Meter langen Containerriesen und andere Wasserfahrzeuge sicher im Hafen manövrieren.

Am Donnerstag hatte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) den Hafengeburtstag mit dem traditionellen Läuten der Glocke der "Rickmer Rickmers" offiziell eröffnet. Am Sonntag findet dann mit der Auslaufparade der letzte Höhepunkt des diesjährigen Festes statt.

Die Umweltorganisation Nabu kritisierte, der Hafengeburtstag verpeste die Luft. Bei punktuellen Messungen seien am Samstag hohe Konzentrationen gesundheitsgefährlicher ultrafeiner Partikel festgestellt worden, teilte der Nabu mit. An den Anlegern der Landungsbrücken sei mit 200 000 Partikeln pro Kubikzentimeter Luft eine besonders hohe Belastung festgestellt worden. Am Hafentor im Portugiesenviertel seien es immer noch 20 000 Partikel pro Kubikzentimeter gewesen. Ursache seien die Schiffsabgase. Eine Vergleichsmessung habe in den Wallanlagen 5000 Partikel pro Kubikzentimeter ergeben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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