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Umweltministerin sieht Wattenmeer als Tabuzone für Windparks

Naturschutz  

Umweltministerin sieht Wattenmeer als Tabuzone für Windparks

17.05.2018, 12:39 Uhr | dpa

Umweltministerin sieht Wattenmeer als Tabuzone für Windparks. Das Wattenmeer vor der Hallig Süderoog bei Niedrigwasser

Das Wattenmeer vor der Hallig Süderoog bei Niedrigwasser. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Das Wattenmeer muss nach Ansicht von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) eine Tabuzone für den Bau von Windparks bleiben. Es gebe genügend geeignete Flächen für Offshore-Windräder außerhalb der Schutzgebiete in Nord- und Ostsee, sagte Schulze der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag). Die Energiewende solle naturverträglich gestaltet werden. Zugvögel oder Schweinswale sollten daher durch den Bau von Windparks möglichst wenig gestört werden, sagte die SPD-Politikerin der Zeitung.

Schulze vertritt die deutsche Delegation bei der 13. Trilateralen Regierungskonferenz zum Schutz des Wattenmeeres im niederländischen Leeuwarden. Bis Freitag wollen dort Regierungsvertreter und Naturschutzorganisationen aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden über die länderübergreifende Kooperation im Wattenmeer beraten.

Umweltverbände haben zu Beginn der Konferenz am Donnerstag mehr Anstrengungen zur Erhaltung des Wattenmeeres angemahnt. Der WWF drängte auf einen besseren Schutz von Brutvögeln, der Fischbestände und der Unterwasserwelt. Niedersächsische Verbände wie Bund und Nabu warnten vor weiteren Ausbaggerungen im Küstenbereich und vor der Vertiefung der Flüsse im Gebiet zwischen Ems und Elbe. Durch die Umlagerungen von Sand und Schlick werde das sensible Ökosystem bedroht. Der Umgang mit diesen Sedimenten müsse von den drei Ländern abgestimmt und ökologisch verträglich ausgerichtet werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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