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Neubrandenburgs Stadtvertreter lehnen Glyphosat-Verbot ab

Umwelt  

Neubrandenburgs Stadtvertreter lehnen Glyphosat-Verbot ab

17.05.2018, 16:48 Uhr | dpa

Neubrandenburgs Stadtvertreter lehnen Glyphosat-Verbot ab. Glyphosat

Die Verpackung eines Unkrautvernichtungsmittels, das den Wirkstoff Glyphosat enthält. Foto: Patrick Pleul/Archiv (Quelle: dpa)

Pächter städtischer Felder, Wiesen und Gärten dürfen in Neubrandenburg weiter Glyphosat anwenden. Die Grünen scheiterten am Donnerstag in der Stadtvertretersitzung mit einer Vorlage, die auf Pachtflächen ein Verbot des Unkrautvernichters und Insektenbekämpfungsmittels mit Neonicotinoiden vorsah. Der Vorschlag erhielt sieben Ja- und 21 Nein-Stimmen. Neubrandenburg verzichtet allerdings auf eigenen Parkflächen jetzt schon auf Glyphosat.

Eine weitere Ausweitung des Verbots, das fünfstellige Kosten zum Beispiel bei Pachtvertragsänderungen verursacht hätte, hielten mehrere Stadtvertreter nicht für nötig. Die Stadt hat rund 620 Hektar landwirtschaftliche Flächen und rund 200 Hektar an Gärten verpachtet. Ähnliche Verbote für Pachtflächen hatten zuvor Rostock, Schwerin und Neustrelitz gefasst. Der Landesbauernverband Mecklenburg-Vorpommern kritisierte das Vorgehen der Grünen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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