Sie sind hier: Home > Regional >

Gesundheitsminister Glawe fordert mehr Medizinstudienplätze

Gesundheit  

Gesundheitsminister Glawe fordert mehr Medizinstudienplätze

21.05.2018, 11:08 Uhr | dpa

Gesundheitsminister Glawe fordert mehr Medizinstudienplätze. Harry Glawe

Harry Glawe (CDU) ist zu sehen. Foto: Stefan Sauer/Archiv (Quelle: dpa)

Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) fordert mehr Studienplätze für Medizin in Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit gebe es im Land rund 4000 Medizinstudenten, sagte er am Montag. Auf einen Studienplatz kämen etwa vier Bewerber. "Wenn wir weiterhin eine gute ärztliche Versorgung im Land wollen, dann müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen", sagte er. "Damit wir uns im bundesweiten Wettbewerb um Mediziner weiter behaupten können, sind mehr Studienplätze nötig." Glawe schlug vor, die Zulassungsbeschränkungen für einen Studienplatz aufzubrechen. "Gute Noten sind das Eine. Wichtig sind vor allem auch die persönliche Qualifikation und kommunikative Fähigkeiten des angehenden Arztes." Auch sollten berufliche Vorerfahrungen der Studienbewerber stärker berücksichtigt werden.

Im Land würden vor allem mehr Hausärzte und Fachärzte auf dem Land gebraucht. Das Wirtschaftsministerium gebe an Medizinstudenten ein Stipendium von 300 Euro monatlich über vier Jahre und drei Monate aus, wenn sie sich verpflichten, nach Studium und Facharztausbildung mindestens fünf Jahre in ländlichen Regionen zu arbeiten. Anträge für den nächsten Förderbeginn im Wintersemester 2018/2019 können bis zum 15. August eingereicht werden. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung sind in Mecklenburg-Vorpommern rund 1200 Hausärzte tätig, davon 120 Kinderärzte. Dabei sind 35 Prozent der Allgemeinmediziner und Kinderärzte 50 bis 59 Jahre alt und gehen wahrscheinlich in sechs bis 15 Jahren in den Ruhestand.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal