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Grüne Themen und Medizin Schwerpunkte bei "Jugend forscht"

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Grüne Themen und Medizin Schwerpunkte bei "Jugend forscht"

24.05.2018, 15:08 Uhr | dpa

Grüne Themen und Medizin Schwerpunkte bei "Jugend forscht". Jugend Forscht

Gipfeltreffen der besten Jugendforscher Deutschlands. Foto: Jan-Peter Kasper/Archiv (Quelle: dpa)

Grüne Umweltthemen, Medizin und Medizintechnik sind die Schwerpunkte beim 53. Bundesfinale von Jugend forscht. 182 Nachwuchsforscher aus ganz Deutschland konkurrieren in Darmstadt bis Sonntag mit 105 Projekten um den Sieg in sieben Sparten. Alle Teilnehmer im Alter von 14 bis 21 haben mit ihren Erfindungen, Konzepten und Forschungsprojekten bereits den Landesentscheid gewonnen. Viele haben für ihre Projekte Computerprogramme und Apps programmiert, wie Bundeswettbewerbsleiter Sven Baszio am Donnerstag sagte.

16 Teilnehmer hätten es bereits zum wiederholten Mal mit einem Projekt in das Finale geschafft. Aus Hessen stammen 14 Teilnehmer mit sieben Projekten. Angemeldet hatten sich für den Wettbewerb mehr als 12 000 Schüler, Azubis und Studienanfänger.

Jugend forscht werde von rund 250 Unternehmen und mehr als 8000 Ehrenamtlichen unterstützt, sagte Baszio. Allerdings stehe bei den Ehrenamtlichen ein Generationswechsel bevor und es sei zunehmend schwierig, junge Lehrer für das Ehrenamt zu gewinnen. "Das kommt erstmal als mehr Arbeit an."

Viele Projekte könnten zwar mit außerschulischen Einrichtungen zusammen arbeiten. Notwendig seien jedoch mehr "Sportvereine für MINT-Athleten" - vergleichbar mit Musikschulen und Sportvereinen. MINT steht für die Fächer Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die strengen Schulregeln im Umgang mit Chemikalien müssten zudem für Jugend-forscht-Projekte gelockert werden, bei denen ein Lehrer nur mit zwei oder drei Schülern arbeite.

Der Vorstandschef des Pharma- und Spezialchemieunternehmens von Merck, Stefan Oschmann, lobte die hohe Qualität des Wettbewerbs und die frische Herangehensweise der Digital Natives. Die Sieger des Wettbewerbs werden am Sonntag geehrt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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