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Nach Aus für Zuckerquote: Preisverfall trübt Bilanz

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Nach Aus für Zuckerquote: Preisverfall trübt Bilanz

24.05.2018, 12:29 Uhr | dpa

Nach Aus für Zuckerquote: Preisverfall trübt Bilanz. Lars Gorissen

Vorstandschef der Nordzucker AG Lars Gorissen. Foto: Ole Spata/Archiv (Quelle: dpa)

Der Wegfall der EU-Zuckerquote hat die Bilanz von Europas zweitgrößtem Hersteller Nordzucker deutlich getrübt. Ein rapider Preisverfall habe sich bereits negativ auf das Geschäftsjahr 2017/18 ausgewirkt und werde auch zu einem Ergebnisrückgang im laufenden Jahr führen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Seit dem Ende der Quote im Oktober 2017 ist der bis dahin streng reglementierte Markt international geöffnet. Einen garantierten Mindestpreis für den wichtigen Agrarrohstoff gibt es nicht mehr.

Der Übergang in den freien Markt sei geprägt von einem harten Wettbewerb, der auch zu einer Marktbereinigung in der EU führen werde, sagte Vorstandschef Lars Gorissen in Braunschweig. "Wir sind solide finanziert und werden diese Tiefpreisphase durchstehen und für uns nutzen", kündigte der Manager an.

Die angespannte Lage biete für das nach eigenen Angaben schuldenfreie Unternehmen auch Chancen, sich Marktanteile zu sichern und auszubauen. "Dabei setzen wir auf Exporte und auf Produktionsstandorte in anderen Teilen der Welt", erklärte Gorissen bei der Bilanzpressekonferenz in der Konzernzentrale.

Für das Geschäftsjahr 2017/18 musste er dabei einen Umsatzrückgang um 3 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro verkünden. Unterm Strich verdiente Nordzucker 118 Millionen Euro - nach 99 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Hauptversammlung im Juli soll deshalb eine im Vergleich zum Vorjahr um zehn Cent gesteigerte Dividende von 1,20 Euro je Aktie vorgeschlagen werden. Nordzucker beschäftigt rund 3200 Mitarbeiter.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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