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CDU-Kommunalpolitiker fordern Abschaffung von Stichwahlen 

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CDU-Kommunalpolitiker fordern Abschaffung von Stichwahlen 

29.05.2018, 14:08 Uhr | dpa

Nach der schwachen Wahlbeteiligung bei den Landratswahlen am vergangenen Sonntag hat die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU in Mecklenburg-Vorpommern die Abschaffung der Stichwahl gefordert. Sie sorge definitiv nicht für mehr Demokratie, lediglich für mehr Kosten und einen höheren organisatorischen Aufwand für die Kommunen, sagte der Landesvorsitzende der Vereinigung, Dietger Wille, am Dienstag. Die Stichwahl trägt nach seiner Ansicht nur zur weiteren Wahlmüdigkeit bei. In den vier Landkreisen waren durchschnittlich nur rund 30 Prozent der Berechtigten zur Wahl gegangen, in drei Kreisen kommt es am 10. Juni zu Stichwahlen.

An der Stichwahl nähmen regelmäßig noch weniger Wahlberechtigte teil als beim ersten Wahlgang, sagte Wille. Dabei seien beispielsweise die Abgeordneten des Landtages oder Bundestages auch ohne Stichwahl gewählt. "Die demokratische Legitimation der Direktkandidaten wird auch nicht in Zweifel gezogen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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