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Landesbeauftragte: Kaum Belege für Zwangsadoption

Geschichte  

Landesbeauftragte: Kaum Belege für Zwangsadoption

29.05.2018, 15:38 Uhr | dpa

In der Diskussion um Zwangsadoptionen und Kindesentziehungen in der DDR hat die Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Mecklenburg-Vorpommern, Anne Drescher, für mehr Sachlichkeit ausgesprochen. Es gebe keine Belege für tausende Fälle, in denen Menschen aus politischen Gründen Kinder weggenommen und zur Adoption freigegeben worden seien, sagte sie am Dienstag in Schwerin. Einer Studie zufolge sind sieben Einzelfälle von Zwangsadoptionen belegt. Dass Kinder nach der Geburt für tot erklärt und dann zur Adoption freigegeben wurden, "das ist in keinem Fall belegt", sagte Drescher. Es häuften sich aber die Anfragen an ihre Dienststelle. Da diese mit den Nachforschungen überfordert sei, berief sie für Mittwoch eine Fachtagung für Therapeuten, Ärzte und Mitarbeiter von Jugendämtern ein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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