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Mietpreisbremse soll für Rostock und Greifswald kommen

Wohnungspolitik  

Mietpreisbremse soll für Rostock und Greifswald kommen

30.05.2018, 12:29 Uhr | dpa

Mietpreisbremse soll für Rostock und Greifswald kommen. Die Fassade eines Wohnblocks

Die Fassade eines Wohnblocks. Foto: Ole Spata/Archiv (Quelle: dpa)

Die Universitätsstädte Rostock und Greifswald sollen im Herbst eine Mietpreisbremse bekommen. Das Kabinett hat in Schwerin eine entsprechende Verordnung zur Verbandsanhörung freigegeben, wie eine Sprecherin des Bauministeriums sagte. Nach dem Sommer werde sich das Kabinett erneut damit befassen. Danach könne die Mietpreisbremse noch im Herbst in Kraft treten.

Rostock und Greifswald hatten die Einführung der Mietpreisbremse angefragt, um den steigenden Mietpreisen zu begegnen. Der Landtag hatte die Regierung bereits im Januar 2017 zur Prüfung einer Mietpreisbremse aufgefordert.

Das Bauministerium stellte schließlich fest, dass in beiden ein angespannter Wohnungsmarkt mit weniger als vier Prozent Leerstand vorliegt, wie die Sprecherin sagte. Laut "Ostsee-Zeitung" (Mittwoch) sind bei Neuvermietungen höchsten zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete erlaubt. Außerdem sollen die Mieten binnen drei Jahren nicht mehr als 15 Prozent steigen dürfen.

Bauminister Christian Pegel (SPD) forderte die beiden Städte zu mehr Neubau auf. Nur so könne die eigentliche Ursache des Problems gelindert werden, sagte er. Rostock und Greifswald müssten zusätzlichen und bezahlbaren Wohnraum in ausreichender Zahl zur Verfügung stellen. Das Land unterstütze mit dem Programm "Wohnungsbau Sozial". Im vergangenen Jahr standen demnach mehr als 15 Millionen Euro zur Verfügung. In diesem und dem nächsten Jahr seien es jeweils mehr als 20 Millionen Euro für den Bau neuer, kostengünstiger Wohnungen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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