Sie sind hier: Home > Regional >

Landesbischof will Hilfsbündnis für Krisenregionen

Kirche  

Landesbischof will Hilfsbündnis für Krisenregionen

31.05.2018, 14:18 Uhr | dpa

Landesbischof will Hilfsbündnis für Krisenregionen. Ralf Meister

Landesbischof Ralf Meister spricht während der Synode der hannoverschen Landeskirche. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv (Quelle: dpa)

Hannovers Landesbischof Ralf Meister will in Niedersachsen ein Hilfsbündnis für Krisenregionen starten, aus denen Flüchtlinge nach Europa aufbrechen. "Könnten wir als Evangelische Kirche im Herbst nicht einen runden Tisch eröffnen für konkrete Entwicklungs- und Friedensmaßnahmen in einigen Regionen?", fragte Meister am Donnerstag in seiner Rede vor dem Kirchenparlament. "Nennen wir es einmal "Niedersachsen hilft", ob im Mittleren Osten, Jordanien, Syrien, Libanon oder in Äthiopien oder im East Cape in Südafrika?" Eingebunden werden solle das bereits 2016 geschaffene "Niedersachsen-packt-an"-Bündnis zur Flüchtlingshilfe, Unternehmen, Parlamentarier und andere Akteure.

"Die weltweite Migrationsbewegung wird in diesem Jahrhundert neben dem Klimaschutz eine der größten Herausforderungen für die Menschheitsfamilie bleiben", sagte der Bischof. "Deshalb können wir nicht aufhören zu helfen in den Ländern, aus denen Menschen sich auf den Weg machen." Bereits während des großen Flüchtlingszustroms habe sich die Kirche nicht in öffentlichen Forderungen an andere gewandt, sondern den Schutzsuchenden selber praktische Hilfe geboten. Dieses Engagement, das dem Kernauftrag der Kirche entspreche, müsse fortgesetzt werden, forderte Meister. "Momentan hat man manchmal den Eindruck, viele lehnen sich zurück und beklagen immer noch die Entscheidung vom September 2015, halten aber "das Problem" weitgehend für gelöst", kritisierte Meister.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal