Sie sind hier: Home > Regional >

Deutschland und Österreich intensivieren Grenz-Kontrollen

Flüchtlinge  

Deutschland und Österreich intensivieren Grenz-Kontrollen

01.06.2018, 05:39 Uhr | dpa

Deutschland und Österreich intensivieren Grenz-Kontrollen. Grenzkontrolle

Flüchtlinge warten auf der Brücke zwischen Braunau am Inn und Simbach am Inn. Foto: Peter Kneffel/Archiv (Quelle: dpa)

Mit gemeinsamen Kontrollen gehen die Behörden in Österreich und Deutschland verstärkt gegen Kriminalität und illegale Einwanderung vor. Die österreichische und die deutsche Bundespolizei sowie die bayerische Landespolizei wollen erstmals im Grenzgebiet in Dreierstreifen unterwegs sein. Verstärkt werden sie den Zugverkehr unter die Lupe nehmen. Auch am Brenner wollen österreichische und deutsche Bundespolizei zusammen kontrollieren. Eine Bilanz der Aktion wird in drei Monaten gezogen.

Gerade in Grenzgebieten sei es wichtig, Maßnahmen überregional abzustimmen, sagte der Sprecher der Bundespolizeidirektion München, Thomas Borowik anlässlich des Starts der Kontrollen am Freitag. Besonders Güterzüge schauen sich die Beamten intensiv an. "Damit wollen wir die gefährlichen illegalen Einreisen auf Güterzügen frühzeitig unterbinden und Unfälle verhindern", sagte Borowik. "Die Migranten begeben sich immer wieder in Gefahr und setzen ihr Leben aufs Spiel." Die blinden Passagiere reisten meist zwischen oder auf Lastwagen-Anhängern, die auf der Schiene den Brenner überqueren.

Vor einem Jahr sei ein Flüchtling tot auf Gleisen bei Rosenheim entdeckt worden. Wahrscheinlich war er vom Zug gerutscht und überrollt worden. 2017 waren im Bereich der Bundespolizeidirektion München knapp 1000 Flüchtlinge auf Güterzügen entdeckt worden.

Bei der Zahl der unerlaubten Einreisen an der deutsch-österreichischen Grenze zeichnet sich ein Rückgang ab, sofern sich der Trend der vergangenen Monate fortsetzt: 2017 versuchten dort rund 14 600 Menschen illegal einzureisen, gut 7200 von ihnen wurden zurückgewiesen. In den ersten vier Monaten dieses Jahres gab es knapp 3800 unerlaubte Einreisen und knapp 2100 Zurückweisungen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal