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Söder kündigt bei Papst Hilfsprogramm für Obdachlose an

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Söder kündigt bei Papst Hilfsprogramm für Obdachlose an

01.06.2018, 17:38 Uhr | dpa

Söder kündigt bei Papst Hilfsprogramm für Obdachlose an. Papst Franziskus und Markus Söder

Papst Franziskus begrüßt Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern im Vatikan. Foto: Divisione Produzione Fotografica/Vatican Media (Quelle: dpa)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat bei seiner Privataudienz bei Papst Franziskus im Vatikan ein Hilfsprogramm für Obdachlose in Großstädten angekündigt. "Ein so reiches Land wie wir sollte da mehr machen", sagte er im Anschluss an das Vier-Augen-Gespräch mit dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Der Papst habe sehr positiv darauf reagiert. Franziskus hat sich in der Vergangenheit immer wieder persönlich für Obdachlose eingesetzt, im April gab er etwa zu seinem Namenstag an rund 3000 Bedürftige im Vatikan Eis aus.

Laut Söder soll es bei dem Hilfsprogramm, welches "Bayern-Küche" heißen könne, darum gehen, die Kommunen zu unterstützen. Als Beispiele nannte er Unterbringungsmöglichkeiten sowie die Versorgung mit Essen und Waschgelegenheiten. "Wir wollen den Kommunen bei diesen Aktivitäten helfen", sagte Söder. In den kommenden Wochen werde die Staatsregierung auf potenzielle Partner zugehen.

Die Arbeiterwohlfahrt begrüßte den Plan - kritisierte aber, dass nicht bekannt ist, wie viele Menschen in Bayern überhaupt obdachlos sind. "Ich finde das gut", sagte Thomas Beyer, der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt in Bayern. "Nur wäre es prima, wenn die Staatsregierung nicht weiter eine amtliche Statistik dazu verweigert." Damit würde erst klar, wo wem konkret geholfen werden könne. Die AWO fordere das seit Jahr und Tag. "Bislang leider erfolglos", sagte Beyer.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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