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Probegrabungen in der Grube Messel gehen zu Ende

Wissenschaft  

Probegrabungen in der Grube Messel gehen zu Ende

04.06.2018, 05:49 Uhr | dpa

Probegrabungen in der Grube Messel gehen zu Ende. Grube Messel

Ein Blick in die Grube Messel zeigt die riesigen Ölschiefer-Halden. Die Grube Messel ist eine der wichtigsten Fossilien-Fundstätten weltweit. Foto: Boris Roessler/Archiv (Quelle: dpa)

Die wissenschaftlichen Probegrabungen in der Grube Messel in Südhessen gehen am Freitag (8. Juni) zu Ende. Anschließend soll ausgewertet werden, in welchem Umfang weiter gegraben wird, wie es vom Wissenschaftsministerium in Wiesbaden heißt. Nach mehr als einem Jahr Pause hatten die Grabungen Anfang Mai zunächst probehalber wieder begonnen.

Die Grube Messel gehört seit 1992 dem Land Hessen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mit Sitz in Frankfurt betreibt sie. Es ist eine der weltweit wichtigsten Fundstätten von Fossilien.

Nach einer Novellierung des Landesdenkmalschutzgesetzes hatte es jedoch mehr als ein Jahr ein Moratorium für die Grabungen gegeben. Ziel war es laut Wissenschaftsministerium, die Forschungen angesichts der nur begrenzt verfügbaren Ressource auch künftig sensibel fortsetzen zu können. Dazu wurde ein neuer Managementplan erarbeitet.

Für die Forschungsstation von Senckenberg sei ein gewisser Umfang an Grabungen notwendig, sagen die Wissenschaftler. Die Sorge, dass die Grabungen dazu führen könnten, dass der Unesco-Welterbestatus der Grube gefährdet werde, teile Senckenberg nicht, hatte Senckenberg-Generaldirektor Volker Mosbrugger zu einem früheren Zeitpunkt gesagt. Es gehe ja um paläontologische Funde, und diese müssten anders behandelt werden als archäologische Unikate.

Die Grube Messel ist eine von nur drei Unesco-Weltnaturerbestätten in Deutschland, die beiden anderen sind das Wattenmeer und Buchenwälder.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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