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Wanderfische suchen Weg nach oben: Tagung zu Fischtreppen

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Wanderfische suchen Weg nach oben: Tagung zu Fischtreppen

08.06.2018, 10:58 Uhr | dpa

Wanderfische suchen Weg nach oben: Tagung zu Fischtreppen. Junglachse schwimmen im Wasser

Junglachse schwimmen im Wasser. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Um wandernden Lachsen, Neunaugen und vielen weiteren Fischarten in Flüssen besser über Wehre und Staustufen zu helfen, wollen Experten Fischtreppen teils standardisieren. Damit könnten neue Forschungsergebnisse weitflächig umgesetzt und Kosten gespart werden, teilte die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) in Koblenz der Deutschen Presse-Agentur mit. Um Möglichkeiten und Grenzen der Standardisierung von Fischaufstiegsanlagen geht es an diesem Mittwoch und Donnerstag (6./7. Juni) bei einer internationalen Tagung der BfG und der Karlsruher Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) in Koblenz. Rund 150 Experten werden erwartet.

Aufstiegsanlagen sollen es Fischen in Flüssen ermöglichen, Querbauwerke wie Wehre und Staustufen flussaufwärts zu passieren, wie der BfG-Experte Matthias Scholten sagte. Viele Arten könnten so zwischen ihren Laich-, Nahrungs- und Überwinterungsgebieten wechseln. Bundesweit seien rund 55 000 Querbauwerke erfasst, geschätzt gebe es aber bis zu 200 000, davon viele hundert mit teils auch älteren Fischtreppen.

An Bundeswasserstraßen mit größeren Wehren und Staustufen seien in den vergangenen 25 Jahren rund 40 neue Fischtreppen gebaut worden. "Über 40 weitere haben wir an Bundeswasserstraßen in Planung", erklärte der promovierte Biologe. Standardisieren ließen sich bei Fischtreppen beispielsweise verschiedene Bautypen, womöglich auch besondere Bauwerke zur Zugabe zusätzlichen Wassers, um eine Leitströmung zu erzeugen, an denen sich Lachs und Co orientierten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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