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Unwetter in Herrstein: "Es ist noch lange nicht wie vorher"

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Unwetter in Herrstein: "Es ist noch lange nicht wie vorher"

06.06.2018, 11:59 Uhr | dpa

Unwetter in Herrstein: "Es ist noch lange nicht wie vorher". Unwetter in Herrstein

Ein Unwetter hat in Herrstein (Kreis Birkenfeld) große Schäden angerichtet. Foto: Harald Tittel/Archiv (Quelle: dpa)

Nach der Unwetterkatastrophe in der Verbandsgemeinde Herrstein vor gut einer Woche sind die großen Aufräumarbeiten erledigt. "Das Augenfällige ist beseitigt, aber es gibt noch eine Reihe von Folgearbeiten", sagte der Büroleiter der Verbandsgemeinde, Klaus Görg, am Mittwoch in Herrstein im Kreis Birkenfeld. Die Wasserflut, die nach Starkregen am 27. Mai durch das Fischbach-Tal gelaufen war, habe einen mehrstelligen Millionenschaden angerichtet. "Es ist noch lange nicht wie vorher", sagte Görg.

Neben zahlreiche Schäden an privaten Häusern müssten unterspülte Wirtschaftwege und Brücken geprüft und möglicherweise repariert werden. Hinzu kommen laut Görg noch große Schäden an öffentlichen Gebäuden wie der Schule in Herrstein oder dem Sportleistungszentrum in Niederwörresbach. Genau sei der Schaden noch nicht bezifferbar - er könne jetzt erst nach dem Ende der Aufräumarbeiten ermittelt werden. Bei dem Unwetter waren hunderte Häuser geflutet worden.

Die Versicherung Provinzial Rheinland in Herrstein habe bereits mehr als 200 Fälle von betroffenen Privatkunden bearbeitet, sagte Agent Christian Borger. Auch er ging von einem Schaden im "mindestens zweistelligen Millionenbereich" in der Region aus. Die Schäden seien "mannigfaltig" und reichten von "abgesoffenen Autos" über Wasserschäden am und im Haus bis zu Hangrutschen.

Für die Katastrophenopfer, die nicht versichert waren, seien bereits etliche Spenden eingegangen, sagte Görg. Die Verbandsgemeinde sei derzeit dabei, Richtlinien zur Verteilung zu erarbeiten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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