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Behörden legen erste Diesel-Autos zwangsweise still

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Behörden legen erste Diesel-Autos zwangsweise still

08.06.2018, 10:49 Uhr | dpa

Behörden legen erste Diesel-Autos zwangsweise still. Behörden legen erste Diesel-Autos zwangsweise still

Abgas kommt aus einem Auto im morgendlichen Berufsverkehr. Foto: Marcel Kusch/Archiv (Quelle: dpa)

In Sachsen-Anhalt sind erste Diesel-Autos mit manipulierter Abgas-Software zwangsweise stillgelegt worden. Im Salzlandkreis erließ die Zulassungsbehörde bereits zehn solcher Stilllegungsverfügungen, wie der Kreis mitteilte. Zuvor hatte die "Magdeburger Volksstimme" (Freitag) berichtet. Demnach meldete der Altmarkkreis Salzwedel sechs Fälle, der Landkreis Harz vier und das Jerichower Land eine Zwangsstilllegung. In vielen Kreisen und Städten laufen noch Anhörungsverfahren, in Halle sind es zum Beispiel zwölf.

Betroffen sind VW- und Audi-Modelle der Baujahre 2009 bis 2014 mit dem "EA 189"-Dieselmotor mit illegaler Abschaltvorrichtung für die Abgasreinigung. Die Zwangsmaßnahmen treffen Autobesitzer, die 18 Monate nach der Freigabe der Nachrüstung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) trotz mehrfacher Erinnerung nicht an der Rückrufaktion teilgenommen haben.

Die Zulassungsbehörden seien durch einen Erlass dazu angehalten, in solchen Fällen konsequent einzuschreiten, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Magdeburg.

Die Behörden erhalten Nachricht vom KBA, welche Autos noch nicht nachgerüstet wurden. Den Besitzern wird dann eine letzte Frist von vier Wochen gesetzt, bevor es zur Stilllegung kommt. Halter können aber gegen einen solchen Bescheid noch Widerspruch einlegen, wie ein Sprecher der Stadt Halle erklärte. Die sofortige Vollziehung werde nicht angeordnet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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