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64 000 Flüchtlinge haben Jobs: andere leben von Hartz IV

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64 000 Flüchtlinge haben Jobs: andere leben von Hartz IV

13.06.2018, 07:18 Uhr | dpa

64 000 Flüchtlinge haben Jobs: andere leben von Hartz IV. Sitzung des Bayerischen Ministerrates

Franz Josef Pschierer (CSU, l) bei der Sitzung mit Albert Füracker (CSU). Foto: Lino Mirgeler (Quelle: dpa)

Gut 64 000 Flüchtlinge in Bayern haben mittlerweile einen Ausbildungsplatz oder eine feste Stelle gefunden. Das berichtete Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU). Damit hat die Staatsregierung ihr im Jahr 2015 verkündetes Ziel übererfüllt, bis Ende 2019 60 000 Flüchtlinge in Lohn und Brot zu bringen. "Bayern ist das Land gelingender Integration", sagte Pschierer. "Dies ist aber keine Selbstverständlichkeit, sondern ein großer Kraftakt."

Allerdings sind auch im wirtschaftsstarken Bayern nach wie vor sehr viele Flüchtlinge Hartz IV-Empfänger - im vergangenen Winter waren es nach den Daten der Bundesagentur für Arbeit knapp 59 000. Knapp 15 000 waren im Mai arbeitslos gemeldet. Die große Diskrepanz erklärt sich unter anderem daraus, dass viele Flüchtlinge etwa in Berufsintegrationsklassen sind, die junge Asylbewerber auf eine Lehre vorbereiten sollen.

Auch sind die Flüchtlinge, die eine feste Stelle haben, meistens in schlecht bezahlten Helferjobs beschäftigt. Nur sieben Prozent haben nach einer Analyse der bayerischen Industrie- und Handelskammern (BIHK) qualifizierte Jobs als Fachkräfte gefunden. Größtes Problem sind nach Einschätzung der BIHK fehlende Deutschkenntnisse.

Aber auch die Bundesagentur wertet die 60 000 Arbeitsplätze für Flüchtlinge als großen Erfolg. "Ich freue mich sehr über das große Engagement der bayerischen Arbeitgeber, die eine hohe Bereitschaft zeigen, Geflüchteten eine Chance zu geben", sagte Ralf Holtzwart, Chef der Regionaldirektion Bayern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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