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Hotel-Unterbringung von Flüchtlingen in Köln besonders teuer

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Hotel-Unterbringung von Flüchtlingen in Köln besonders teuer

13.06.2018, 11:08 Uhr | dpa

Hotel-Unterbringung von Flüchtlingen in Köln besonders teuer. "Hotel zum Bahnhof" in Köln

Nach öffentlicher Kritik an der Unterbringung von Flüchtlingen angeblich für einen Millionenbetrag ist das Hotel beschmiert worden. Foto: Oliver Berg/Archiv (Quelle: dpa)

In mehreren nordrhein-westfälischen Städten sind Geflüchtete laut WDR in Hotels untergebracht - mit unterschiedlich hoher finanzieller Belastung. Teuer sei es vor allem für die größte NRW-Stadt Köln, die mehr als 2 200 Flüchtlinge in 40 ehemaligen Hotels beherberge, wie eine Umfrage des Westdeutschen Rundfunks ergab. Unter den befragten 30 größten Städten und Gemeinden haben Dortmund, Hamm, Moers und Bergisch Gladbach jeweils ein Hotel, Mönchengladbach zwei für Flüchtlinge angemietet, berichtete der Sender am Mittwoch.

Nicht nur beim Umfang, auch bei den Preisen fällt Köln aus dem Rahmen. Während Dortmund dem WDR zufolge gut 8 Euro pro Nacht und Person zahlt, also rund 240 Euro Monatsmiete, überweise Köln Hotelbesitzern im Schnitt 31 Euro pro Person und Nacht - gut 900 Euro im Monat. Die Hotelzimmer sind in fast allen Fällen mit mehreren Personen belegt, für die jeweils eine eigene Miete fällig wird. Die Domstadt verteidigte die Hotel-Anmietungen im WDR mit einem nach wie vor bestehenden "Not-Zustand". Die zweitgrößte Stadt Düsseldorf meldete dagegen, man komme nach dem Kauf von Immobilien und Modulbauten auch ohne Hotels aus.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hatte nach Kritik bereits im April angekündigt, alle Vereinbarungen zur Hotel-Unterbringung von Flüchtlingen auf den Prüfstand zu stellen. Die Millionenstadt gibt dafür nach damaligen Angaben 25 bis 30 Millionen Euro jährlich aus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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