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Bamf: Gericht verhandelt über befristete Einstellungen

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Bamf: Gericht verhandelt über befristete Einstellungen

19.06.2018, 03:19 Uhr | dpa

Bamf: Gericht verhandelt über befristete Einstellungen. Glasscheibe mit Bamf-Webadresse

Die Webadresse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) auf einer Glasscheibe. Foto: Daniel Karmann/Archiv (Quelle: dpa)

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) streitet sich heute vor dem Verwaltungsgericht Ansbach mit seinem Personalrat um die befristete Einstellung von Mitarbeitern. Nach Ansicht der Personalvertretung wurden mindestens 48 Kollegen rechtswidrig eingestellt. Man wolle erreichen, dass die Leute Dauerstellen bekommen, sagte der Vorsitzende des Bamf-Gesamtpersonalrats, Rudolf Scheinost.

Die Einstellung von auf zwei Jahre befristeten Sachbearbeitern im Herbst 2017 sei für die Stammbelegschaft eine große Zusatzbelastung gewesen, weil sie neben der Vorgabe, eine bestimmte Zahl von Asylverfahren in einer bestimmten Zeit abarbeiten zu müssen, auch noch die neuen Kollegen einarbeiten mussten.

Viele der befristet Eingestellten hätten zudem später ihre wiederum befristet eingestellten Nachfolger einarbeiten müssen. "Das bringt Qualitätseinbußen und man erreicht damit keine Kontinuität", sagte Scheinost. Viele der Stellen hätten von Anfang an dauerhaft besetzt werden können, kritisierte er. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte zuletzt angekündigt, bisher befristete Stellen von Bamf-Mitarbeitern zu entfristen. Aktuell sind noch etwa 1300 der mehr als 7000 Bamf-Mitarbeiter befristet beschäftigt.

Das Amt hatte die betroffenen Mitarbeiter trotz der Ablehnung des Personalrats eingestellt. Nach Ansicht der Behördenleitung lagen die Ziele, die das Gremium mit seiner Ablehnung verfolgte, außerhalb seines Mitbestimmungsrechts. In noch anhängigen Klagen geht es um 34 weitere Einstellungen. Diese Verfahren sind noch nicht terminiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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