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Millionen Euro für stillstehende Windräder in MV

Energie  

Millionen Euro für stillstehende Windräder in MV

20.06.2018, 15:19 Uhr | dpa

Die Betreiber von Ökostrom-Anlagen im Land haben im vergangenen Jahr 22,1 Millionen Euro bekommen, weil ihre Windräder oder Sonnenkollektoren aufgrund von Netzengpässen stillstanden. Im Jahr davor waren die Entschädigungen wegen sogenannter Noteingriffe mit 29,6 Millionen Euro im Nordosten noch deutlich höher ausgefallen. Dies geht aus dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur hervor.

Bezahlen müssen die Entschädigungen die Verbraucher über die Netzentgelte. Landesweit wurden 239 Gigawattstunden Öko-Strom nicht erzeugt, weil die Netze die Energie nicht aufnehmen konnten. Im Jahr davor waren es 317 Gigawattstunden gewesen. Zuvor hatte die "Schweriner Volkszeitung" (Mittwoch) berichtet.

Während in MV weniger Notabschaltungen vorgenommen werden mussten, setzte der Ausbau der erneuerbaren Energien die Stromnetze bundesweit stärker unter Druck. Die Ausgaben für Noteingriffe wegen unzureichender Netzkapazitäten stiegen auf einen Rekordwert von 1,4 Milliarden Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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