Sie sind hier: Home > Regional >

Glawe: Mehr Geld für Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst

Gesundheit  

Glawe: Mehr Geld für Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst

21.06.2018, 14:59 Uhr | dpa

Glawe: Mehr Geld für Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst. Harry Glawe (CDU)

Harry Glawe (CDU), Gesundheits- und Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/Archiv (Quelle: dpa)

Den Gesundheitsämtern fällt es immer schwerer, Mediziner zu finden - weil sie dort nicht wie Ärzte, sondern nur wie Verwaltungsangestellte bezahlt werden. "Es sind inzwischen alle Bundesländer betroffen", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchef Harry Glawe (CDU) am Rande der Gesundheitsministerkonferenz am Donnerstag in Düsseldorf laut einer Mitteilung, die sein Ministerium in Schwerin verbreitete.

Die geringere Bezahlung mache die Entscheidung für eine Tätigkeit im Gesundheitsamt schwerer. Glawe forderte Änderungen im Tarifwerk, um Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst wie in Krankenhäusern zu bezahlen. "Es ist hierfür nötig, an die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände und an die Tarifgemeinschaft deutscher Länder heranzutreten", sagte er. Es müsse Bewegung in die Sache kommen.

Die Unterbesetzung der Gesundheitsämter im Nordosten mit Ärzten führt dazu, dass die Kommunen ihren gesetzlichen Auftrag teilweise nicht erfüllen können. So kommen längst nicht alle Schulkinder im Nordosten in den Genuss der vorgeschriebenen Vorsorge-Checks in Klasse vier und Klasse acht: Im Schuljahr 2016/17 fanden die Untersuchungen nur für 66,4 Prozent der Viertklässler und sogar nur für 38,7 Prozent der Achtklässler statt. Dies geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Landtag hervor (Drs. 7/1955).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal