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Viele Aktionäre: Heckler & Koch verschieben Hauptversammlung

Rüstungsindustrie  

Viele Aktionäre: Heckler & Koch verschieben Hauptversammlung

22.06.2018, 17:39 Uhr | dpa

Viele Aktionäre: Heckler & Koch verschieben Hauptversammlung. Heckler & Koch-Logo

Logo des Waffenherstellers Heckler & Koch. Foto: Patrick Seeger/Archiv (Quelle: dpa)

Weil zu viele Anteilseigner an der Hauptversammlung des Waffenherstellers Heckler & Koch teilnehmen wollten, musste dieser den Termin kurzfristig verschieben. "Erfreulicherweise kam es zu einer unerwartet hohen Anmeldezahl, die unsere Erwartungen und Erfahrungswerte der letzten Jahre und den für die Hauptversammlung vorgesehenen Rahmen überstieg", teilte das Rüstungsunternehmen am Freitag in Oberndorf auf seiner Homepage mit. Das Treffen der Anteilseigner war für kommenden Dienstag im Rathaus am Stammsitz angesetzt. Ein Ersatztermin stand zunächst nicht fest.

Rüstungsgegner um den Dachverband Kritische Aktionäre hatten zum Kauf von Aktien des Unternehmens und zur Teilnahme an dem Treffen aufgerufen. "Heckler & Koch exportiert Waffen in die ganze Welt, schafft es aber nicht, eine Hauptversammlung mit drei bis vier Dutzend Aktionären durchzuführen", kritisierte Kleinaktionär Paul Russmann.

Das Unternehmen hatte 2017 wieder rote Zahlen geschrieben. Es machte einen Verlust von 13,4 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Plus von 7,2 Millionen Euro erwirtschaftet worden war. Der Umsatz sank von 202,4 Millionen auf 182 Millionen Euro. Sowohl im Inland als auch auf dem wichtigen US-Markt hatten die Erlöse deutlich nachgegeben.

Das Unternehmen stellt Sturmgewehre, Pistolen, Maschinengewehre und Granatwerfer her. Wegen mutmaßlich illegaler Geschäfte mit Mexiko müssen sich aktuell mehrere frühere Mitarbeiter vor dem Landgericht Stuttgart verantworten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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