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Ermittlungen gegen Ausbilder nach Soldaten-Kollaps

Verteidigung  

Ermittlungen gegen Ausbilder nach Soldaten-Kollaps

25.06.2018, 16:49 Uhr | dpa

Ermittlungen gegen Ausbilder nach Soldaten-Kollaps. Staatsanwaltschaft Lüneburg

"Staatsanwaltschaft Lüneburg" steht in Lüneburg (Niedersachsen) auf einem Schild. Foto: Philipp Schulze/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem Tod eines jungen Soldaten bei einem Übungsmarsch in Munster ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt gegen zwei Bundeswehr-Ausbilder. Es bestehe der Anfangsverdacht der fahrlässigen Körperverletzung, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Lüneburg am Montag mit. Zuvor sei gegen Unbekannt ermittelt worden. Ob Anklage erhoben werde, stehe aber noch nicht fest, hatte "stern.de" zuvor berichtet. Der Tod des 21-jährigen Offiziersanwärters sei für seine Ausbilder in Munster nicht vorhersehbar gewesen, deshalb würde nicht der Verdacht der fahrlässigen Tötung verfolgt, hatte auch der NDR berichtet.

Für den Tod eines Bundeswehr-Soldaten bei dem Marsch in Munster im vergangenen Juli soll ein Hitzschlag verantwortlich sein. Auch drei weitere Soldaten seien wohl deswegen zusammengebrochen und im Krankenhaus behandelt worden, hatte die Anklagebehörde später mitgeteilt. Hinweise auf mögliche Vorerkrankungen oder eingenommene Fremdsubstanzen wie etwa Drogen hätten sich bei den gerichtsmedizinischen Untersuchungen nicht ergeben, hieß es im Februar. Bei der Übung am 19. Juli hatten die Offiziersanwärter bei Temperaturen von knapp 28 Grad noch eine Extra-Strecke laufen müssen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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