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Hamburg: Preisanstieg für Wohnimmobilien setzt sich fort

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Hamburg: Preisanstieg für Wohnimmobilien setzt sich fort

26.06.2018, 12:59 Uhr | dpa

Hamburg: Preisanstieg für Wohnimmobilien setzt sich fort. Baustelle und Kräne

Das Ende der Fahnenstange ist auf dem Hamburger Immobilienmarkt noch immer nicht erreicht. Das Angebot bleibt knapp. Foto: C. Charisius/Archiv (Quelle: dpa)

Hohe Nachfrage, geringes Angebot: Die Preise für Häuser, Wohnungen und Grundstücke sind in Hamburg im vergangenen Jahr um zehn Prozent und mehr gestiegen. Das ergab die Auswertung der notariell abgeschlossenen Kaufverträge durch den Gutachterausschuss für Grundstückswerte, die am Dienstag in der Hansestadt veröffentlicht wurde. Danach betrug der Preisanstieg für freistehende Einfamilienhäuser elf Prozent, für Reihenhäuser, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Baugrundstücke für Einfamilienhäuser jeweils zehn Prozent. Bei Bauplätzen für Mehrfamilienhäuser gab es einen Anstieg um 14 Prozent.

"Die Größenordnung der Preissteigerungen ist ähnlich wie im Vorjahr", sagte der Fachbereichsleiter für Marktanalyse beim Gutachterausschuss, Volker Junge. "Eine Abschwächung ist nicht zu erkennen." Die Nachfrage nach Wohnimmobilien sei weiterhin hoch, doch das Angebot geringer geworden. Insgesamt werden in der Hansestadt weniger Immobilien gehandelt, seitdem die Preise stark gestiegen sind. Im vergangenen Jahr ging die Zahl der verkauften Häuser, Grundstücke und Wohnungen um 700 auf rund 12 100 zurück. Der Umsatz stieg jedoch um rund acht Prozent auf elf Milliarden Euro. "Wer eine Immobilie als Anlageobjekt hält, wartet mit dem Verkauf nach Möglichkeit auf weiter steigende Preise", sagte Junge.

Im Gegensatz zu den Marktanalysen von Maklern, Bausparkassen oder Immobilienportalen, die sich oft auf Preisforderungen von Verkäufern beziehen, geben die Zahlen des Gutachterausschusses die real gezahlten Preise wieder und sind damit die aussagefähigste Statistik zum Hamburger Immobilienmarkt. Die höchsten Preise werden in Hamburg an der Elbe und rund um die Alster gezahlt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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