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IG Metall: 100 000 Beschäftigte in Tarifverträge bringen

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IG Metall: 100 000 Beschäftigte in Tarifverträge bringen

26.06.2018, 17:39 Uhr | dpa

IG Metall: 100 000 Beschäftigte in Tarifverträge bringen. IG Metall

Das Logo der IG Metall. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv (Quelle: dpa)

Die IG Metall will in Baden-Württemberg bis 2025 Tarifverträge für weitere 100 000 Beschäftigte abschließen. "Tarifverträge machen die Arbeit besser und verleihen unserem Handeln Gewicht" sagte der Bezirksleiter der IG-Metall Baden-Württemberg, Roman Zitzelsberger, am Dienstag bei der Bezirkskonferenz der Gewerkschaft in Sindelfingen.

Bis Ende kommenden Jahres wollen die Metaller demnach Tarifverträge für 30 000 Beschäftigte vereinbaren, darunter 3000 im Kfz-Handwerk. Dort sei es seit 2007 zu einer Erosion der Tarifbindungen gekommen, weil die Kfz-Innung die Zuständigkeit für die Tarifverträge abgegeben habe. Der neuen Tarifgemeinschaft, die seitdem an Stelle der Innung die Tarifverträge verhandelt, gehörten deutlich weniger Betriebe an, erklärte eine Sprecherin.

In den restlichen Branchen stagniere die Tarifbindung. 2016 einigte sich die Gewerkschaft daher auf die "Strategie 2025", die die Tarifbindung wieder mehr in den Fokus der Gewerkschaftsarbeit rückte. Seitdem setzte die IG Metall nach eigenen Angaben Tarifverträge in 90 Betrieben für insgesamt 27 500 Beschäftigte durch.

Die Gewerkschaft will die Arbeitgeber überzeugen, sich den branchenweiten Flächentarifen anzuschließen. Die meisten der zuletzt abgeschlossenen Verträge seien jedoch Haustarife, also Verträge, die nur für einzelne Unternehmen gelten, sagte die Sprecherin. Laut der Gewerkschaft arbeiten von den rund 1,1 Millionen Beschäftigten der IG-Metall-Branchen im Südwesten mehr als 600 000 ohne Tarifvertrag.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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