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Museum Kunst der Westküste: Neue Schau öffnet am Wochenende

Alkersum  

Museum Kunst der Westküste: Neue Schau öffnet am Wochenende

28.06.2018, 13:17 Uhr | dpa

Der Dreimaster "Susanna" irrte 1905 unter Führung eines Föhrer Kapitäns 99 Tage um Kap Hoorn - davon allein fast 80 Tage bei Sturm mit zehn und mehr Beaufort. Diese Odyssee zeichnet die Künstlerin Susanne Kessler in Installationen, Filmen, Objekten und Zeichnungen in der Schau "Odissea" nach, die vom 1. Juli an im Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr zu sehen ist. Auf die Materie stieß die in Rom und Berlin lebende Künstlerin während ihres Aufenthalts als Artist-in-Residence in Alkersum im Jahr 2016.

Der Törn der "Susanna" gilt nach Museumsangaben als eine der härtesten, brutalsten und tapfersten in der internationalen Seefahrtsgeschichte. Anhand des Logbuchs lasse sich die Irrfahrt exakt rekonstruieren und skizzieren. Es entstehe "ein bizarres grafisches Muster, das einerseits die traumatische, monatelange Fahrt für jedermann anschaulich macht, andererseits aus künstlerischer Sicht hoch faszinierend ist", teilte das Museum mit.

Kessler zeichnet in einer großen Innenrauminstallation das grafische Liniengerüst nach. Sie will so die Irrfahrt um Kap Hoorn dreidimensional nacherlebbar machen. Begleitend werden Zeichnungen, Aquarelle, ein Arbeitsbuch, Filme, Animationen, Tucharbeiten und Bilder Kesslers gezeigt, die den vorbereitenden Installationsprozess beschreiben.

Ein zweiter Schwerpunkt der Schau liegt auf historischen Objekten, die in direktem Bezug zur Kap-Hoorn-Odyssee stehen. Neben dem Schiffsporträt der "Susanna" werden Auszüge aus dem Original-Logbuch gezeigt. An Medienstationen kann der Besucher zudem Zeitzeugenberichte verfolgen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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