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Sprengstoffverdacht an A3: Verdächtige bleiben in Gewahrsam

Weibersbrunn Ortsteil Rohrbrunn  

Sprengstoffverdacht an A3: Verdächtige bleiben in Gewahrsam

02.07.2018, 08:25 Uhr | dpa

Sprengstoffverdacht an A3: Verdächtige bleiben in Gewahrsam. Rastanlage Spessart Süd

Die Tankstelle der Rastanlage Spessart Süd. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Quelle: dpa)

Nach dem Sprengstoffverdacht und der Festnahme an einer Rastanlage an der Autobahn 3 bei Aschaffenburg bleiben alle vier Verdächtigen zunächst in Gewahrsam. Gegen einen der Männer liegt ein europäischer Haftbefehl vor, nachdem er sich in Belgien strafbar gemacht habe, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Montag sagte. Belgien habe die Auslieferung des Festgenommenen bereits beantragt. Über diesen Antrag könnte das Oberlandesgericht Bamberg in den kommenden Wochen entscheiden. Zuvor allerdings muss ein Ermittlungsrichter anordnen, dass der Mann weiter festgehalten werden darf. Was genau er in Belgien getan haben soll, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht sagen.

Der Mann ist den Angaben der Bamberger Generalstaatsanwaltschaft zufolge iranischer Staatsangehöriger und kein Asylbewerber. Wie alt der Mann ist und aus welchem Land die anderen drei Männer stammen, blieb zunächst weiter unklar. Warum die Polizei auch die anderen drei Männer in Gewahrsam behält, sagte ein Polizeisprecher zunächst ebenfalls nicht.

Das Auto, in dem die vier Männer saßen, war am Sonntagabend an der Rastanlage Spessart-Süd auf der Autobahn 3 kontrolliert worden. Es hatte Ermittlern zufolge einen deutlichen Hinweis darauf gegeben, dass sich Sprengstoff in dem Wagen befinden könnte. Deshalb war ein Großaufgebot der Polizei angerückt. Nachdem Spezialisten des bayerischen Landeskriminalamtes das Auto untersucht hatten, konnte wenige Stunden später Entwarnung gegeben werden. "Es wurde festgestellt, dass von dem Auto keine Gefahr ausgeht", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Das Fahrzeug sei daraufhin zu nächsten Verkehrspolizeiinspektion transportiert worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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