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Brite will Streit um Panzer entschärfen - mit Solarstrom

Peterslahr  

Brite will Streit um Panzer entschärfen - mit Solarstrom

10.07.2018, 06:00 Uhr | dpa

Brite will Streit um Panzer entschärfen - mit Solarstrom. Gary Blackburn vor seinem Panzer

Gary Blackburn steht vor seinem Centurion-Kampfpanzer und hält eine Friedenstaube aus Ton in der Hand. Foto: Thomas Frey/Archiv (Quelle: dpa)

Ein Brite will den Streit um seinen 52-Tonnen-Panzer im Kreis Neuwied mit Solarstrom entschärfen. Der Brite hatte sich in Peterslahr im Kreis Altenkirchen bei einem Militärautohändler seinen demilitarisierten Centurion-Panzer der 1950er Jahre gekauft. Als "Mahnmal für Frieden und Freiheit" mit Friedenstauben und Mohnblumen aus Plastik steht das alte Vehikel heute in seiner Freilichtausstellung "Little Britain" in Linz. Doch die Behörden verweigern die Anerkennung als Denkmal.

"(Der Militärautohändler) Morlock Motors baut mir einen Elektroantrieb ein", sagte Gary Blackburn der Deutschen Presse-Agentur. "Das wird eine Weltneuheit." Der Panzer soll per Elektroantrieb mit Hilfe von Solarstrom von seinem Hausdach und mit Kabel verbunden fahren. Denn sonst könnten die Kupplung und die Gänge des alten Fahrzeugs klemmen.

"Wenn ich den Panzer aber jedes Jahr nur ein bisschen bewege, wäre er offiziell kein Bauwerk mehr", sagte Blackburn, der Chef eines Baumpflegedienstes bei Linz ist. Morlock-Motors-Chef Michael Manousakis schlug daher den Elektroantrieb vor. Er erklärte: "Dann fährt der Panzer leise, springt nicht gleich über die Hälfte des Grundstücks und nervt keine Nachbarn." 10 000 Euro könnte das laut Blackburn kosten - und in mehreren Wochen umgesetzt sein.

Der Sprecher der Kreisverwaltung Neuwied, Jürgen Opgenoorth, sagte: "Wenn Herr Blackburn es schafft, sein Ausstellungsstück zum Laufen zu bekommen, kann er aus den vorangegangenen Forderungen der Behörden möglicherweise die Hoffnung schöpfen, dass er den Panzer damit legalisiert." Er müsse aber den Nachweis erbringen, dass das "Elektromotörchen" ausreiche, um einen Panzer dieser Dimension dauerhaft in Bewegung zu halten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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