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Wieder Bombendrohung gegen Raststätte: Autobahn gesperrt

Fehrbellin  

Wieder Bombendrohung gegen Raststätte: Autobahn gesperrt

10.07.2018, 09:57 Uhr | dpa

Rund zwei Dutzend Polizisten, vier Spürhunde und eine gesperrte Autobahn: Erneut hat eine Bombendrohung im Norden Brandenburgs für Chaos gesorgt. Am frühen Dienstagmorgen hatte sich ein anonymer Anrufer bei der Raststätte Linumer Bruch (Ostprignitz-Ruppin) an der A24 Richtung Hamburg gemeldet und angedroht, um 7.40 Uhr werde eine Bombe explodieren. Die Polizei evakuierte daraufhin den Rasthof und sperrte ab 7.35 Uhr für etwa zehn Minuten die A24 in beide Richtungen, wie die Behörde mitteilte. Gefunden wurde jedoch nichts.

Drei Schwertransporter, 55 Lastwagen und mehrere Dutzend Autos mussten von dem Gelände an der A24 entfernt werden, wie Polizei-Sprecherin Dörte Röhrs sagte. Der große Rasthof mit zwei Gaststätten und einer Tankstelle war anschließend bis auf wenige Fahrzeuge komplett leer.

Mit vier Sprengstoffspürhunden suchten rund zwei Dutzend Polizisten das Gelände ab, inspizierte Mülleimer und die Innenräume der Restaurants sowie der Tankstelle. Kurz nach 11.00 Uhr gab es dann Entwarnung: Es wurde kein Sprengstoff gefunden. Auch keine anderen verdächtigen Gegenstände. Die Polizei gab den Rasthof wieder frei. Auf Höhe der Raststätte bildete sich auf der Autobahn noch ein leichter Rückstau. Zuvor hatte der RBB online berichtet.

Es war die dritte Bombendrohung gegen eine Brandenburger Raststätte innerhalb von acht Tagen. Erst am Montag vergangener Woche meldete sich ein anonymer Anrufer bei der Raststätte Stolper Heide an der A111. Am Dienstag gab es dann einen Drohanruf beim Autohof Oberkrämer an der A10. Auch hier wurde kein Sprengstoff gefunden. Die Tankstellen liegen jeweils nur rund 15 Kilometer voneinander entfernt.

Der Anrufer hatte laut Polizei keine Forderungen gestellt. "Es handelt sich hier nicht um eine Erpresserlage", sagte Sprecherin Röhrs. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei allen Drohungen um den oder dieselben Täter handelt.

Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Dem Täter können nach dem Gesetz bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe drohen. Weitere Einzelheiten wollte die Polizei nicht nennen. In dieser Häufigkeit habe es Bombendrohungen gegen Raststätten im nördlichen Brandenburg jedenfalls noch nicht gegeben, sagte Röhrs weiter.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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