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Betriebe zahlen hohe Abgaben: zu wenig Schwerbehinderte

Berlin  

Betriebe zahlen hohe Abgaben: zu wenig Schwerbehinderte

15.07.2018, 09:13 Uhr | dpa

Betriebe in Berlin mit zu wenigen schwerbehinderten Mitarbeitern haben im Vorjahr mehr als 30 Millionen Euro Abgaben bezahlt. Die Einnahmen aus der sogenannten Ausgleichsabgabe stiegen um 4,6 Millionen auf 34,9 Millionen Euro. Das geht aus dem neuen Jahresbericht 2017 des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) hervor. Grund für den Anstieg ist laut Präsident Franz Allert eine gestiegene Zahl an abgabepflichtigen Unternehmen in Berlin sowie eine Erhöhung der Abgabe bundesweit.

Die Abgabe wird für Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen fällig, wenn nicht mindestens fünf Prozent der Belegschaft schwerbehinderte Mitarbeiter sind. Je Monat und je Arbeitsplatz, der entgegen der Regelung nicht mit einem schwerbehinderten Kollegen besetzt ist, müssen Chefs laut Jahresbericht 125 bis 320 Euro zahlen. Einnahmen aus der Abgabe fließen unter anderem in die Förderung von Inklusionsbetrieben und in technische Arbeitshilfen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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