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Senat will neues Konzept zur Unterbringung Wohnungsloser

Berlin  

Senat will neues Konzept zur Unterbringung Wohnungsloser

17.07.2018, 14:32 Uhr | dpa

Senat will neues Konzept zur Unterbringung Wohnungsloser. Neues Konzept für Obdach- und Wohnungslose

Eine obdachlose Frau sitzt mit ihrem Schlafsack im Café einer Tagesstätte der Caritas. Foto: Marijan Murat/Archiv (Quelle: dpa)

Wohnungslose Menschen in Berlin sollen künftig leichter eine angemessene Bleibe finden. Der Senat will dazu ein neues gesamtstädtisches Konzept entwickeln, wie Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Dienstag mitteilte. Kernpunkt ist demnach der Aufbau einer Datenbank mit allen zur Verfügung stehenden Unterkünften. Diese sollen bestimmte Qualitätsstandards erfüllen. Ziel ist es dann, Familien in Not oder einzelnen Personen über eine zentrale Stelle sehr schnell eine Unterbringung anzubieten, die ihren Bedürfnissen entspricht und die auch menschenwürdig ist.

Aktuell sind in den Bezirken laut Sozialverwaltung knapp 37 000 Menschen ohne festen Wohnsitz in Notunterkünften untergebracht, darunter etwa 6500 anerkannte Asylbewerber. Es handelt sich um 20 576 Haushalte, darunter gut ein Fünftel mit Kindern. Hinzu kommen Obdachlose, die direkt auf der Straße leben. Sie werden offiziell bislang nicht gezählt, Fachleute gehen von 4000 bis 10 000 aus.

Breitenbach verwies auf Prognosen, wonach in den kommenden Jahren in Berlin etwa 47 000 Menschen ohne feste Bleibe untergebracht werden müssen. Hauptproblem dabei ist der Mangel an geeigneten Unterkünften. Hinzu kommen unübersichtliche Zuständigkeiten zwischen Land, Bezirken oder etwa dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten. Folge: Betroffene leben teils in "elenden Unterkünften", und das über längere Zeit, wie Breitenbach sagte. Daher wolle der Senat neue Wege gehen und 2020 damit beginnen, das neue Konzept umzusetzen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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